Willkommen beim alltäglichen Wahnsinn einer Hausfrau.


Mittwoch, 19. Juni 2013

Tag zehn. Rabac, Medulin

623 Kuna hat das Leben auf der Baustelle gekostet. Incl. Kurtaxe.
Nach einem Grundeinkauf bei Lidl beschließen wir, nach Medulin zu fahren. Allein schon wegen der nicht nötigen Fähre. Die kostet nämlich ca 50,00€, wenn man nach Cres möchte. Von dort nach Krk, um zurück wieder aufs Festland zu kommen, muss man über eine Brücke, die vermutlich auch Maut kostet.
In Medulin gibt es zwei CPs. Einen, der sauber in FKK und nicht-FKK getrennt ist, und einen, der sich bald einen Kilometer unter Pinienbäumen bis auf eine Insel erstreckt. Wir wählen zweiteren. Und das ist auch gut so. Endlich ist es landschaftlich wunderschön.
Ickgloob, ick bin im Jrunewald anne Havel.. Nur viel schöneres Wasser.
Wir stehen vielleicht suboptimal schräg hinter einem Sanigebäude, aber ziemlich hoch, in lichtem Schatten und mit einem Rundumblick - wenn da die Bäume und anderen nicht wären.
Die anderen sind weitestgehend Österreicher. Medulin ist ganz offensichtlich der österreichische Zugang zum Mittelmeer. Da gibt es dann schonmal einen Rüffel vom Kärtner Hauptmann im Wohnwagen mit Berliner B: Licht anscholten! wenn eine jugendliche Radlerin im Dunkeln zum Klo fährt. (Wird aber mit einem fröhlichen: Hab keins! gekontert.)
Am Abend flanieren wir die Promenade entlang. Voll mit Kneipen und Dingen, die man nicht braucht und die hier nochmal besonders furchtbar sind. Oder wie wäre es mit einer Puppe im Korealook, die den Gangnamstyle tanzen kann?
Immerhin ist auch Mini-Markt mit landestypischen Produkten. Wir erstehen Feigenmarmelade (Wieviel Zucker ist da drin? Weiß ich nicht - meine Frau..), Speck, mmmmh, und Schinken, sabber. Um den Grappa machen wir lieber einen Bogen, auch Öl und Trüffel lassen wir liegen.
Nachts bleiben die Luken weit auf - ohne Mückenschutz.
Es gibt nicht eine Mücke.
230 Kuna CP
CP bis hinten auf die Insel

Blick aus Richtung Meer




*