Willkommen beim alltäglichen Wahnsinn einer Hausfrau.


Freitag, 14. Juni 2013

Tag sechs. Ljubljana

Nachdem Männe seine Frühstückszeremonie beendet hatte - erst einen Tee, dann duschen, dann einen Kaffee, Brötchen, Joghurt mit Müsli, dann abwaschen, Gassi gehen, danach ach, die Tabletten, dann noch einen Kaffee - sind wir aufgebrochen.
Dazu haben wir uns eine Codekarte für den Bus besorgt, auf die 4,80€ eingezahlt wurden, die im Bus dann wieder abgebucht werden, 1,20€ je Person und Fahrt. Und die ist recht lang, was sich besonders
auf der heißen und vollen Rückfahrt bemerkbar macht, obwohl die Klimaanlage auf vollen Touren läuft.
Die österreichischen Nachbarn sind mit Amadeus - einem albernen Pudel, lol - nur kurz vor uns aufgebrochen, während Cora im Auto bleibt. Zu warm.
Ljubljana hat eine nette kleine Altstadt und eine belanglose Burg, weswegen sie vor einigen Jahren mit einer Zahnseilbahn verbunden wurde, die modernste Technik aufweist. Klar sind wir rauf, aber auch der Blick von oben bestätigt den Eindruck von unten: Nette kleine Altstadt, belanglose Burg und viel schreckliche Bebauung drumherum.
Der große Markt unter zahlreichen Sonnenschirmen - die fast alle viereckig und rot sind, während sie sonst alle viereckig und weiß sind, keinerlei Werbung! - weist beeindruckende Preise auf, weshalb wir ihn etwas ignorieren, lediglich ein Topf Rosmarin - fürs Fleisch - und eine dünne kurze Hose - für mein Fleisch - werden eingetütet. Am Fluss Ljubljanica gibt es eine lange Säulenreihe mit Imbissen und Tischen davor, dahinter stehen rollende Friteusen, in denen hauptsächlich Fische gebraten werden. Wir finden ein schattiges Plätzchen hinter einer wunderbar funktionierenden Abluft. Mein Versuch, Landeskost zu essen, scheitert ein wenig. Erst dauert es lange - handgemacht! - dann kommt ein in Scheiben geschnittener Topfenstrudel mit in Butter gebräunten Semmelbröseln. Da weder Zucker noch Salz angewendet wurde, ist nicht ganz klar, welcher Geschmacksrichtung er angehören soll. Der unaufgeforderte, als Gruß der Küche gebrachte Palatschinken, mit Topfen, Apfel und Nüssen dünn geschichtet und mit viel Puderzucker bestäubt, ist da eindeutig leckerer. Aber da war ich leider schon voll.
Wieder zurück,sind wir froh, dass der CP einen sehr schönen Bestand an hohen Bäumen besitzt,
unter denen es sich trefflich aushalten lässt.
Strultzki, Suppski, Palatskinki, Pivo, Voda und 2 Cappucini = 14,60€. (Die Sprache ist so grauslich, dass ich nix verstehe und mir auch nichts merken kann - außer Pivo, Voda und Cappucino...)
16,00€ CP
 4,80€ Bus
Drachenbrücke

Fußgängerzone

An der Ljubljanica




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