Montag, 10. Juni 2013
Tag zwei. Almdorf
Entlang der A8 können wir Ansätze der Flut bewundern. Wiesen sind geflutet, das Wasser kommt teilweise bis auf einen Meter an die Fahrbahn ran, Sandsäcke verhindern Schlimmeres. Es regnet mehr oder weniger ununterbrochen.
Wir suchen in Österreich einen Stellplatz raus, der auf einem Bauernhof in der Nähe von Zell am See liegt. Wir fahren eine Weile an der Ache entlang: Sie sieht wild und zerklüftet aus, die Spuren einer heftigen Überschwemmung sind unübersehbar.
Der Bauernhof liegt in Almdorf, nicht am Fluss, nicht an einem Berghang, das ist schon mal beruhigend.
Zwischen zwei urigen Bauernhäusern hindurch, an einer kleinen Kapelle rechts auf den Hof. Ein Kölner ist schon da, ein Leverkusener wird noch dazukommen. Das nennt sich wohl ein rheinisches Treffen. Die Bauernleute sind duftend und herzlich. Die Nacht ist ruhig bis auf ein knatterndes Mopped gegen 3 Uhr. Kühe und Glocken halten aber still.
Dafür regnet es.
15,00 incl Strom
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