Mittwoch, 6.7.2011
Wir laufen in heimatlichen Gefilden ein. Tochter ist Zuhause, braucht aber unseren Support. Wir ziehen bei ihr ein. Bis Samstag. Dann ist der Familientausch beendet, bekommen wir unsere Betten zurück, die Nachbarn müssen sich leider neue suchen.
Ihr Umbau - ach, soviel Kummer und Elend, seufz, schnief, schluchz, *Tränenbrechaus*, *Schlosshundheul* , huuuuuaaaahhhh.......
(Aber ich weiß, die halten das aus. ;-))
0,00 € Übernachtung
Donnerstag, 7. Juli 2011
Tag sechsunddreißig - Ladenburg
Dienstag, 5.7. 2011
Wir laufen noch ein bisschen durch Bi. Oder ist es doch Bi? Egal. Es macht mich sauer, sauer, dass es in Deutschland so schöne Orte mit Sonne und freundlichen Menschen gibt und ich ...., ach egal. Wir reißen noch Mitbringsel für die übernächste Generation, dann geht es weiter. Die Tochter ruft an, sie wird erst morgen entlassen, wir können uns noch einen Tag trollen. So landen wir doch noch in Ladenburg, einem wirklich schönen Platz am Neckar. Der Sheriff, den wir schon vom letzten Mal kennen, kommt vorbei und pariert unser Gefrozzel: Mit Ihnen haben wir so früh noch nicht gerechnet, mit der Nachricht, dass nächstes Jahr alles anders würde, weil es dann einen größeren, privat bewirtschafteten Platz gäbe. Der auch sicher teurer würde.
Hm. Wir nehmen Kontakt mit Mannem auf. Einer ist da, wir ziehen nach Mannem um. Nach dem Dinner beim SV Waldhof wird es spät und bierselig.
5,00 € eigentlich nicht für Übernachtung.
Wir laufen noch ein bisschen durch Bi. Oder ist es doch Bi? Egal. Es macht mich sauer, sauer, dass es in Deutschland so schöne Orte mit Sonne und freundlichen Menschen gibt und ich ...., ach egal. Wir reißen noch Mitbringsel für die übernächste Generation, dann geht es weiter. Die Tochter ruft an, sie wird erst morgen entlassen, wir können uns noch einen Tag trollen. So landen wir doch noch in Ladenburg, einem wirklich schönen Platz am Neckar. Der Sheriff, den wir schon vom letzten Mal kennen, kommt vorbei und pariert unser Gefrozzel: Mit Ihnen haben wir so früh noch nicht gerechnet, mit der Nachricht, dass nächstes Jahr alles anders würde, weil es dann einen größeren, privat bewirtschafteten Platz gäbe. Der auch sicher teurer würde.
Hm. Wir nehmen Kontakt mit Mannem auf. Einer ist da, wir ziehen nach Mannem um. Nach dem Dinner beim SV Waldhof wird es spät und bierselig.
5,00 € eigentlich nicht für Übernachtung.
Tag fünfunddreißig - Bi-Bi
Montag, 4.7.2011
Wir fahren los. Nicht ohne vorher die Wohnung gründlich geputzt zu haben. Es wird spät, und da wir unsere lieben Freunde vom süßen Berg nicht wieder überrumpeln wollen, rollen wir in Bi-Bi ein. Das Lama, an der Enz und am Rande der Altstadt gelegen, soll bis 24.00 warme Küche haben. Hat es und auf dem Stellplatz ist auch noch genau ein Platz frei. 20,00 € Kaution für die Schrankenkarte, 5 für den Platz, Strom und Wasser gegen 50 Cent. Das 0,3 Bier hingegen kostet stolze 2,70.
5,00 € Übernachtung.
Wir fahren los. Nicht ohne vorher die Wohnung gründlich geputzt zu haben. Es wird spät, und da wir unsere lieben Freunde vom süßen Berg nicht wieder überrumpeln wollen, rollen wir in Bi-Bi ein. Das Lama, an der Enz und am Rande der Altstadt gelegen, soll bis 24.00 warme Küche haben. Hat es und auf dem Stellplatz ist auch noch genau ein Platz frei. 20,00 € Kaution für die Schrankenkarte, 5 für den Platz, Strom und Wasser gegen 50 Cent. Das 0,3 Bier hingegen kostet stolze 2,70.
5,00 € Übernachtung.
Tag vierunddreißig - Kölei
Sonntag, 3.7.2011
Ich bin schon wieder stinkig. Auf Wunsch eines einzelnen Herren sind die Matratzen ausgetauscht worden. Meine kuschelig weiche ist gegen ein Brett getauscht worden. Wegen der Rippe kann ich nur auf der rechten Seite und dem Rücken schlafen. Entsprechend schlecht habe ich geschlafen und jetzt tun mir das rechte Schlüsselbein und die Hüfte weh, so, als ob die Knochen ins Fleisch gepresst wurden. (Wurden sie ja auch.) Im Keller stehen eine nagelneue Miele-Waschmaschine und -Trockner. Ich bin ein bisschen enttäuscht: Trotz High-Tec sprechen sie nicht mit mir, ich muss noch alles selber lesen. OK, die Sachen sind nach Jahren endlich sauber geworden. Nur passen sie jetzt nicht mehr. Man kann halt nicht alles haben. Wir gehen noch ein bisschen in Gerlos spazieren und füllen die verlorengegangenen Kalorien gleich wieder auf: hm, lekker Mohntorte.
Am Abend rufen erst die Nachbarn an, ja, wir bleiben bestimmt noch eine Woche, danach die Tochter, ja, wir kommen übermorgen, ganz bestimmt. Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss.
Habe ich mal gehört.
Ich bin schon wieder stinkig. Auf Wunsch eines einzelnen Herren sind die Matratzen ausgetauscht worden. Meine kuschelig weiche ist gegen ein Brett getauscht worden. Wegen der Rippe kann ich nur auf der rechten Seite und dem Rücken schlafen. Entsprechend schlecht habe ich geschlafen und jetzt tun mir das rechte Schlüsselbein und die Hüfte weh, so, als ob die Knochen ins Fleisch gepresst wurden. (Wurden sie ja auch.) Im Keller stehen eine nagelneue Miele-Waschmaschine und -Trockner. Ich bin ein bisschen enttäuscht: Trotz High-Tec sprechen sie nicht mit mir, ich muss noch alles selber lesen. OK, die Sachen sind nach Jahren endlich sauber geworden. Nur passen sie jetzt nicht mehr. Man kann halt nicht alles haben. Wir gehen noch ein bisschen in Gerlos spazieren und füllen die verlorengegangenen Kalorien gleich wieder auf: hm, lekker Mohntorte.
Am Abend rufen erst die Nachbarn an, ja, wir bleiben bestimmt noch eine Woche, danach die Tochter, ja, wir kommen übermorgen, ganz bestimmt. Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss.
Habe ich mal gehört.
Samstag, 2. Juli 2011
Tag dreiunddreißig - Kölei
Samstag, 2.7.2011
Früh um sieben bimmelt keine Kuhglocke. Wahrscheinlich sind die Kühe erfroren. Auf meiner Suche nach weiteren Schnappschüssen sehe ich zwei Hirsche. Sie stehen ruhig und glotzen mich genauso doof an, wie ich sie.
Der Schlüsselinhaber ist erst um 12.30 erreichbar, also hängen wir im holländischen Sterngucker rum und ich blogge, was das Zeug hält. Trotz Latte Macchiato, Zeitung und Kaspressknödelsuppe nöhlt Männe schon wieder rum. Draußen schneeregnet es.
Hat einer mal nen Ferrari für mich?
Früh um sieben bimmelt keine Kuhglocke. Wahrscheinlich sind die Kühe erfroren. Auf meiner Suche nach weiteren Schnappschüssen sehe ich zwei Hirsche. Sie stehen ruhig und glotzen mich genauso doof an, wie ich sie.
Der Schlüsselinhaber ist erst um 12.30 erreichbar, also hängen wir im holländischen Sterngucker rum und ich blogge, was das Zeug hält. Trotz Latte Macchiato, Zeitung und Kaspressknödelsuppe nöhlt Männe schon wieder rum. Draußen schneeregnet es.
Hat einer mal nen Ferrari für mich?
| Ich glaub mich trifft ein Hirsch... |
Tag zweiunddreißig - Kölei
Freitag, 1.7.2011
Die Nacht war schattig, um 14° herum. Die 30° Nachtausstattung war eindeutig zu dünn. Wir fahren weiter, statt durch den Felbertauerntunnel für 12,00 € wählen wir die attraktivere und kostspieligere Großglocknervariante. In Heiligenblut sind es schon nur noch 9°, die Wolken werden dunkler, der Wind heftiger. Wir sind etwas unentschlossen. Der WoMo-Stellplatz in Heiligenblut liegt tiefer in einem sonnenfreien, engen Tal. Für 15.00 Uhr eindeutig zu
depressiv. Oben soll es aber schneien, das ist für eine gute Aussicht hinderlich. Egal, weiter. Um 1600 Meter geht der Regen in Schnee über, die Temperatur sinkt zuguterletzt bis auf 0°. Es ist wolkig-nebelig, die Sicht schlecht. Alles grau in grau. Wer das mag, hat sich für einen Sommerurlaub in Schottland qualifiziert.
Wieder unten freuen sich die Bremsen über die nasse Abkühlung, es regnet, so dass wir auch das Treffen der alten Feuerwehrautos nicht besuchen müssen. Es bleibt auf der ganzen Fahrt dunkel, kalt und regnerisch. Wir beschließen, gleich nach Kölei durchzufahren. Dort warten immerhin Fernsehen, Badewanne und eine trockne, warme Wohnung. Denkste. Als ich den Glockenschlüssel raushole, fehlt der Hausschlüssel, denn den hatte Männe ja abgegeben.
(Ich weiß schon, warum ich meine Hausschlüssel nie rausrücke.) Also eine weitere Nacht im WoMo vorm Ursprung mit toller Aussicht bei 5°. Männe ist ob des nun wirklich schlechten Wetters maulig. Mein Hinweis, am Gardasee war es wärmer und ich wüßte eine Kreuzung in der Nähe, wo es nach Slowenien und Italien ginge, stimmt ihn auch nicht froher. Um Mitternacht bimmelt noch immer eine Kuhglocke. Ansonsten lärmt die Stille.
0,00 € Übernachtung
36,50 € Maut (29,- GG, 7,50 Gerlos)
Die Nacht war schattig, um 14° herum. Die 30° Nachtausstattung war eindeutig zu dünn. Wir fahren weiter, statt durch den Felbertauerntunnel für 12,00 € wählen wir die attraktivere und kostspieligere Großglocknervariante. In Heiligenblut sind es schon nur noch 9°, die Wolken werden dunkler, der Wind heftiger. Wir sind etwas unentschlossen. Der WoMo-Stellplatz in Heiligenblut liegt tiefer in einem sonnenfreien, engen Tal. Für 15.00 Uhr eindeutig zu
depressiv. Oben soll es aber schneien, das ist für eine gute Aussicht hinderlich. Egal, weiter. Um 1600 Meter geht der Regen in Schnee über, die Temperatur sinkt zuguterletzt bis auf 0°. Es ist wolkig-nebelig, die Sicht schlecht. Alles grau in grau. Wer das mag, hat sich für einen Sommerurlaub in Schottland qualifiziert.
Wieder unten freuen sich die Bremsen über die nasse Abkühlung, es regnet, so dass wir auch das Treffen der alten Feuerwehrautos nicht besuchen müssen. Es bleibt auf der ganzen Fahrt dunkel, kalt und regnerisch. Wir beschließen, gleich nach Kölei durchzufahren. Dort warten immerhin Fernsehen, Badewanne und eine trockne, warme Wohnung. Denkste. Als ich den Glockenschlüssel raushole, fehlt der Hausschlüssel, denn den hatte Männe ja abgegeben.
(Ich weiß schon, warum ich meine Hausschlüssel nie rausrücke.) Also eine weitere Nacht im WoMo vorm Ursprung mit toller Aussicht bei 5°. Männe ist ob des nun wirklich schlechten Wetters maulig. Mein Hinweis, am Gardasee war es wärmer und ich wüßte eine Kreuzung in der Nähe, wo es nach Slowenien und Italien ginge, stimmt ihn auch nicht froher. Um Mitternacht bimmelt noch immer eine Kuhglocke. Ansonsten lärmt die Stille.
0,00 € Übernachtung
36,50 € Maut (29,- GG, 7,50 Gerlos)
| Großglockner |
| Pinzgau |
Donnerstag, 30. Juni 2011
Tag einunddreißig - Brunico
Donnerstag, 30.6.2011
Es ist angenehm kühl: 22° um 8.30. Männe zieht schon mal die langen Hosen an *Augenverdreh* und beschließt abzufahren: Bei schlechtem Wetter bleibt er nicht. OK, das schlechte Wetter wächst sich wieder zu 30° aus, wir fahren nach Brunico/Bruneck, dort gibt es hinter dem Bahnhof einen Riesenparkplatz, auf dem die Busse des Verkehrsverbundes geparkt sind. Außerdem stehen noch drei weitere Camper auf dem kostenfreien Platz.
Unter dem Bahnhof durch kommt man gut in die Innen-/Altstadt. Ist ganz nett, aber schon Tirol. Wir sehen ein Plakat, Jazz vor dem Rathaus, einem sehr gelungenem Neubau. Wir gehen hin, sind aber zu früh da. In der Rathaus-Kneipe hängt ein Plakat - Joe Cocker am 16.7. Wir fragen nach, ob Cocker tatsächlich nach Bruneck kommt. Ein netter Mensch namens Siggi bestätigt dies und lädt uns bei der Gelegenheit auf ein Bier/Wein ein. Dabei erfahren wir, dass er hinter der Organisation größerer Konzerte steckt, wie zum Beispiel im Dezember 1998 Zucchero auf dem Kronplatz in 2300 m Höhe, oder letztens Nena auf dem Rathausvorplatz. Hier soll auch das Konzert von Joe Cocker stattfinden. Nur 6000 Zuschauer für nur 47,00 € Eintritt. Wir überlegen, ob wir das zeitlich hinkriegen können. Geht aber nicht. Mist. Allen Cocker-Fans wärmstens anempfohlen: Karten für Bruneck im Vorverkauf erwerben. Die Location ist klasse kuschelig. Wir verabreden mit Siggi, wenn das Konzert ein voller Erfolg wird, dann engagiert Siggi Paolo Nutini und wir bestellen Karten. ;-)
Die aktuelle Jazz-Gruppe Schneeweiß und Rosenrot entspricht aber nicht unbedingt unserem Geschmack, noch nicht einmal Männes, daher verlassen wir recht bald den Platz.
0,00 € Übernachtung
10,20 € Maut
Es ist angenehm kühl: 22° um 8.30. Männe zieht schon mal die langen Hosen an *Augenverdreh* und beschließt abzufahren: Bei schlechtem Wetter bleibt er nicht. OK, das schlechte Wetter wächst sich wieder zu 30° aus, wir fahren nach Brunico/Bruneck, dort gibt es hinter dem Bahnhof einen Riesenparkplatz, auf dem die Busse des Verkehrsverbundes geparkt sind. Außerdem stehen noch drei weitere Camper auf dem kostenfreien Platz.
Unter dem Bahnhof durch kommt man gut in die Innen-/Altstadt. Ist ganz nett, aber schon Tirol. Wir sehen ein Plakat, Jazz vor dem Rathaus, einem sehr gelungenem Neubau. Wir gehen hin, sind aber zu früh da. In der Rathaus-Kneipe hängt ein Plakat - Joe Cocker am 16.7. Wir fragen nach, ob Cocker tatsächlich nach Bruneck kommt. Ein netter Mensch namens Siggi bestätigt dies und lädt uns bei der Gelegenheit auf ein Bier/Wein ein. Dabei erfahren wir, dass er hinter der Organisation größerer Konzerte steckt, wie zum Beispiel im Dezember 1998 Zucchero auf dem Kronplatz in 2300 m Höhe, oder letztens Nena auf dem Rathausvorplatz. Hier soll auch das Konzert von Joe Cocker stattfinden. Nur 6000 Zuschauer für nur 47,00 € Eintritt. Wir überlegen, ob wir das zeitlich hinkriegen können. Geht aber nicht. Mist. Allen Cocker-Fans wärmstens anempfohlen: Karten für Bruneck im Vorverkauf erwerben. Die Location ist klasse kuschelig. Wir verabreden mit Siggi, wenn das Konzert ein voller Erfolg wird, dann engagiert Siggi Paolo Nutini und wir bestellen Karten. ;-)
Die aktuelle Jazz-Gruppe Schneeweiß und Rosenrot entspricht aber nicht unbedingt unserem Geschmack, noch nicht einmal Männes, daher verlassen wir recht bald den Platz.
0,00 € Übernachtung
10,20 € Maut
Tag dreißig - Torbole
Mittwoch, 29.6.2011
Wenn ich in holländischem Modder Urlaub machen möchte, muss ich nicht so weit für fahren. Deshalb geht es weiter. Zum Glück, denn in Lazise ist Markt. Der erste Markt, den wir besuchen werden!!! Wir parken. Es ist immer noch sehr heiß.
Wir reißen zwei Mitbringsel für unsere Kinder und einmal mehr Meringe. Bei uns heißt das Sahnebaiser und ist süße Pappe. (Im Gegensatz zu Brötchen, das ist Pappe, die mit und in der ganz freudlosen Form auch ohne Salz erhältlich ist.) Ein Stück Pizza und schon sind wir wieder am Auto. Spitze. Nur 90 Minuten! Unter zahlreichen Ist-das-schön!, erreichen wir Torbole. Wir fühlen uns fast schon wie Zuhause. Nur, dass die anderen Camper (Surfer) inzwischen unsere Kinder sein könnten. Wir bleiben in Maroadi. Europa ist schlecht zu erreichen, Lido di Arco ginge auch, Al Porto ist billiger, der Camper Sosta teuer, nur geeignet bei unter 12 Stunden. (Fürs nächste Mal.) Aber wer, bitte, bleibt denn weniger als 12 Stunden in Torbole? Das tun nicht einmal wir!
Wenn ich in holländischem Modder Urlaub machen möchte, muss ich nicht so weit für fahren. Deshalb geht es weiter. Zum Glück, denn in Lazise ist Markt. Der erste Markt, den wir besuchen werden!!! Wir parken. Es ist immer noch sehr heiß.
Wir reißen zwei Mitbringsel für unsere Kinder und einmal mehr Meringe. Bei uns heißt das Sahnebaiser und ist süße Pappe. (Im Gegensatz zu Brötchen, das ist Pappe, die mit und in der ganz freudlosen Form auch ohne Salz erhältlich ist.) Ein Stück Pizza und schon sind wir wieder am Auto. Spitze. Nur 90 Minuten! Unter zahlreichen Ist-das-schön!, erreichen wir Torbole. Wir fühlen uns fast schon wie Zuhause. Nur, dass die anderen Camper (Surfer) inzwischen unsere Kinder sein könnten. Wir bleiben in Maroadi. Europa ist schlecht zu erreichen, Lido di Arco ginge auch, Al Porto ist billiger, der Camper Sosta teuer, nur geeignet bei unter 12 Stunden. (Fürs nächste Mal.) Aber wer, bitte, bleibt denn weniger als 12 Stunden in Torbole? Das tun nicht einmal wir!
Abends nehme ich meinen ersten Aperol Spritz in einer Kneipe. Bisher habe ich ihn ganz geizig nur fertig in kleinen Flaschen vorm Camper genossen. (Kipp Sekt in Jägermeister, dann weißt auch du, was das ist.) Es droht ein heftiges Gewitter. Aber es scheint in Sirmione bleiben zu wollen. Ist auch beser so. Grins. Holländer sind schließlich Regen gewohnt.
27,50 € Übernachtung. Hauptstadtpreise.
27,50 € Übernachtung. Hauptstadtpreise.
Mittwoch, 29. Juni 2011
Tag neunundzwanzig - Gardasee
Dienstag, 28.6.2011
Weiter gehts. Erst einmal nach Arezzo. Es ist ziemlich heiß. In 80 Minuten vom Parkplatz bis nach oben zum Piazza Grande, dabei eine Tischdecke, Sztoff, eine Käsereibe, eine CD, zwei Ansichtskarten mit veir Briefmarken gekauft und ein Eis geschlabbert. Das mzss und erst einmal iemand nachmachen. An der Stelle Abbrcu. Die insekten sind ganz jeck auf mich unn meinen computer! Wechda.
Von Arezzo geht es bei gefühlten 53° im gekühlten Fiat gleich bis durch an den Gardasee. Selbst Besuche beim Autogrill für eine Latte sind eher verdrießlich, da man erst durch die Hitze und dann durch den angeschlossenen Supermarkt laufen muss. Am Gardasee gibt es einen 15,-€-Campingplatz in der Nähe von Sirmione. Alle anderen kosten laut Verzeichnis eher das Doppelte. Also hin. Es ist ein sehr guter Platz: Heißes Wasser aus allen Hähnen, Market, Restaurant, Internet, Schwimmingpool. Und ein, nein zwei, eigentlich drei Haken:
Der Platz ist fest in holländischer Hand, Hauptsprache also Holländisch. Die kleinen Stellplätze sind bis auf den letzten Zentimeter ausgereizt mit Planen, Zierat, Grills, Terrassen. Und obwohl wir wider den Gepflogenheiten gleich einen Platz am Ufer bekommen (dafür muss man sich eigentlich über jahrelangen Besuch hochdienen), sehen wir den See nich:. Zu hoch und dicht das Schilf davor.
15,00 € Übernachtung.
Weiter gehts. Erst einmal nach Arezzo. Es ist ziemlich heiß. In 80 Minuten vom Parkplatz bis nach oben zum Piazza Grande, dabei eine Tischdecke, Sztoff, eine Käsereibe, eine CD, zwei Ansichtskarten mit veir Briefmarken gekauft und ein Eis geschlabbert. Das mzss und erst einmal iemand nachmachen. An der Stelle Abbrcu. Die insekten sind ganz jeck auf mich unn meinen computer! Wechda.
Von Arezzo geht es bei gefühlten 53° im gekühlten Fiat gleich bis durch an den Gardasee. Selbst Besuche beim Autogrill für eine Latte sind eher verdrießlich, da man erst durch die Hitze und dann durch den angeschlossenen Supermarkt laufen muss. Am Gardasee gibt es einen 15,-€-Campingplatz in der Nähe von Sirmione. Alle anderen kosten laut Verzeichnis eher das Doppelte. Also hin. Es ist ein sehr guter Platz: Heißes Wasser aus allen Hähnen, Market, Restaurant, Internet, Schwimmingpool. Und ein, nein zwei, eigentlich drei Haken:
Der Platz ist fest in holländischer Hand, Hauptsprache also Holländisch. Die kleinen Stellplätze sind bis auf den letzten Zentimeter ausgereizt mit Planen, Zierat, Grills, Terrassen. Und obwohl wir wider den Gepflogenheiten gleich einen Platz am Ufer bekommen (dafür muss man sich eigentlich über jahrelangen Besuch hochdienen), sehen wir den See nich:. Zu hoch und dicht das Schilf davor.
15,00 € Übernachtung.
| Arezzo |
| Gardasee? |
Tag achtundzwanzig - Trasimeno
Montag, 27.6.2011
Wir fahren weiter. Nach immerhin 4 Übernachtungen - neuer Rekord ! - müssen wir los, sonst werden wir noch sesshaft und wir müssten den Platz wechseln und uns genau vor unsere neuen Nachbarn stellen, die gestern noch angekommen waren und ihren Caravan nicht nur auf genau gleiche Höhe in unsere Aussicht gestellt hatten, obwohl der Campingplatz nicht wirklich voll ist, sondern noch dazu so hart auf die Stellplatzgrenze, dass der Typ beim Einrichten seines Abwasserbehälters in der Nähe unseres Tisches qualmend über unseren Platz lief und dabei genau auf einen Häring latschte, der prompt abbrach.
Liebe Camper, sowas macht man alles nicht.
Den Plan, nochmal zum Meer zurückzufahren und den Tarotgarten von Niki de Saint Phalle anzuschauen, verwerfen wir, es ist sehr warm. Wir wollen uns stattdessen Orvieto anschauen, das sehr malerisch hoch droben auf einem Fels liegt. Wir suchen einen Parkplatz mit Schatten, Männe fährt schließlich wieder ins Centro Storico hinein. Rein, ja das konnter - doch ich frag mich, wie kommt er runter? Polizisten weisen uns schließlich freundlich, doch sehr bestimmt den engen, steilen Weg nach draußen. Ein anderes Polizistengespann fährt uns zum Camperplatz am Bahnhof, von wo eine Funivie raufgeht. Wir steigen aus - und gleich wieder ein.
Viel zu heiß. Auf der Anzeige lesen wir 40°. Wir fahren weiter. Ich will nach Castiglione am Trasimeno. Dort geht wenigstens ein frischer Wind. Castiglione selber ist eigenwillig, etwas abgewrackt aber nicht reizlos. Die Kirche hat einen riesigen Tempel als Front, die gegenüberliegende Hausfront ist aber höchstens 5 m entfernt.
(Falls heute eine Nichte Geburtstag hatte - Glückwunsch. Wir haben kein Internet, damit keine Daten. Wie nennt man das? Ich glaube Nebel-Computing. :-))
0,00 € Übernachtung.
Wir fahren weiter. Nach immerhin 4 Übernachtungen - neuer Rekord ! - müssen wir los, sonst werden wir noch sesshaft und wir müssten den Platz wechseln und uns genau vor unsere neuen Nachbarn stellen, die gestern noch angekommen waren und ihren Caravan nicht nur auf genau gleiche Höhe in unsere Aussicht gestellt hatten, obwohl der Campingplatz nicht wirklich voll ist, sondern noch dazu so hart auf die Stellplatzgrenze, dass der Typ beim Einrichten seines Abwasserbehälters in der Nähe unseres Tisches qualmend über unseren Platz lief und dabei genau auf einen Häring latschte, der prompt abbrach.
Liebe Camper, sowas macht man alles nicht.
Den Plan, nochmal zum Meer zurückzufahren und den Tarotgarten von Niki de Saint Phalle anzuschauen, verwerfen wir, es ist sehr warm. Wir wollen uns stattdessen Orvieto anschauen, das sehr malerisch hoch droben auf einem Fels liegt. Wir suchen einen Parkplatz mit Schatten, Männe fährt schließlich wieder ins Centro Storico hinein. Rein, ja das konnter - doch ich frag mich, wie kommt er runter? Polizisten weisen uns schließlich freundlich, doch sehr bestimmt den engen, steilen Weg nach draußen. Ein anderes Polizistengespann fährt uns zum Camperplatz am Bahnhof, von wo eine Funivie raufgeht. Wir steigen aus - und gleich wieder ein.
Viel zu heiß. Auf der Anzeige lesen wir 40°. Wir fahren weiter. Ich will nach Castiglione am Trasimeno. Dort geht wenigstens ein frischer Wind. Castiglione selber ist eigenwillig, etwas abgewrackt aber nicht reizlos. Die Kirche hat einen riesigen Tempel als Front, die gegenüberliegende Hausfront ist aber höchstens 5 m entfernt.
(Falls heute eine Nichte Geburtstag hatte - Glückwunsch. Wir haben kein Internet, damit keine Daten. Wie nennt man das? Ich glaube Nebel-Computing. :-))
0,00 € Übernachtung.
| Orvieto Castiglione - Kirche |
Tag siebenundzwanzig - Bolsena
Sonntag, 26.6.2011
Am Vormittag radel ich allein nach Bolsena rein, damit ich endlich mal alles in Ruhe angucken und fotografieren kann. Die Vorbereitungen für die Prozession laufen auf vollen Touren: Auf dem Boden der Gassen liegen Vorlagen, die von den Bewohnern mit Blumenerde als Ränder und dann mit Blüten gefüllt werden. Am Abend fahren wir gemeinsam hin. Der Pfarrer wird auf den kleinen Platz übertragen. Wir sitzen uns den Hintern platt, dann schließlich kommen die Trommler als Platzmacher, danach kommt ein riesiges, mit Grün und Blumen geschmücktes, ca 4-5 Meter hohes Holzkreuz, das von einem allein getragen wird.
Erst droht er am Stadttor, dann an den Stromleitungen hängen zu bleiben. Iss aber allet jut jejangen,der liebe Gott hatte ein Einsehen. Danach kommen Monstranzen mit und ohne Baldachin, Kreuze, Standarten und was der Katholik sonst noch so hat, was er gern mal umherträgt. Achja, qualmendes Weihrauch natürlich auch.
Dahinter folgen jede Menge Menschen, kleine Engel, Kommunisten, Polizisten, Misericordia, Vigilanten, Witwen und - drei deutsche Bürgermeister. Netter kleiner Betriebsausflug auf Gemeindekosten. Es wird spät und darum wird die Pizza gleich am Orte eingenommen, dann der Sonnenuntergang am See bewundert.
18,00 € Übernachtung.
Am Vormittag radel ich allein nach Bolsena rein, damit ich endlich mal alles in Ruhe angucken und fotografieren kann. Die Vorbereitungen für die Prozession laufen auf vollen Touren: Auf dem Boden der Gassen liegen Vorlagen, die von den Bewohnern mit Blumenerde als Ränder und dann mit Blüten gefüllt werden. Am Abend fahren wir gemeinsam hin. Der Pfarrer wird auf den kleinen Platz übertragen. Wir sitzen uns den Hintern platt, dann schließlich kommen die Trommler als Platzmacher, danach kommt ein riesiges, mit Grün und Blumen geschmücktes, ca 4-5 Meter hohes Holzkreuz, das von einem allein getragen wird.
Erst droht er am Stadttor, dann an den Stromleitungen hängen zu bleiben. Iss aber allet jut jejangen,der liebe Gott hatte ein Einsehen. Danach kommen Monstranzen mit und ohne Baldachin, Kreuze, Standarten und was der Katholik sonst noch so hat, was er gern mal umherträgt. Achja, qualmendes Weihrauch natürlich auch.
Dahinter folgen jede Menge Menschen, kleine Engel, Kommunisten, Polizisten, Misericordia, Vigilanten, Witwen und - drei deutsche Bürgermeister. Netter kleiner Betriebsausflug auf Gemeindekosten. Es wird spät und darum wird die Pizza gleich am Orte eingenommen, dann der Sonnenuntergang am See bewundert.
18,00 € Übernachtung.
| Bodenbilder aus Blüten |
Tag sechsundzwanzig - Bolsena
Samstag, 25.6.2011
Die beiden fahren los. Am Mittwoch muss wieder gearbeitet werden. Wir faulenzen einen weiteren Tag herum. Abends radeln wir ins Dorf rein. Es ist ja wirklich toll, ganz anders, als die romanisch geprägten.Dabei finden wir Blumentöpfe, hängend, stehend, die ganz offensichtlich aus ein und derselben Hand stammen. Schließlich findet Männe den Töpfer, er sagt uns, wo das Geschäft dazu ist. Und während Männe Wein erstanden hat, will ich einen Blumentopf. Vorsichtshalber kaufe ich schon mal einen Aschenbecher, den ich bezahle, aber stehen lasse, damit ich noch einmal zurückkommen muss. Morgen ist nämlich ein ganz großer Tag in Bolsena: 200 Jahre Prozession. Und wir werden dabei sein.
18,00 € Übernachtung.
Die beiden fahren los. Am Mittwoch muss wieder gearbeitet werden. Wir faulenzen einen weiteren Tag herum. Abends radeln wir ins Dorf rein. Es ist ja wirklich toll, ganz anders, als die romanisch geprägten.Dabei finden wir Blumentöpfe, hängend, stehend, die ganz offensichtlich aus ein und derselben Hand stammen. Schließlich findet Männe den Töpfer, er sagt uns, wo das Geschäft dazu ist. Und während Männe Wein erstanden hat, will ich einen Blumentopf. Vorsichtshalber kaufe ich schon mal einen Aschenbecher, den ich bezahle, aber stehen lasse, damit ich noch einmal zurückkommen muss. Morgen ist nämlich ein ganz großer Tag in Bolsena: 200 Jahre Prozession. Und wir werden dabei sein.
18,00 € Übernachtung.
Tag fünfundzwanzig - Bolsena
Freitag, 24.6.2011
Mir tut die Rippe weh. Wie am ersten Tag. Das Radfahren gestern abend war wohl nicht so toll. Also ein Tag auf dem Liegestuhl. Ich koche das Gemüse weg, räume den Kühlschrank auf, alles Sachen zu denen man sonst keine Lust hat, weil es was Besseres zu tun gibt. Männe verschwindet mit dem Rad und kommt mit einer aktuellen FAZ wieder. Irgendwie steht das Gleiche drin wie vor 2 Wochen. Griechenland, ein Bild mit Merkel und Rösler (Mutti und Sohn), nur EHEC fehlt.
Abends gehen wir mit den beiden Getroffenen beim Fischer um die Ecke essen und quatschen.
18,00 € Übernachtung.
Mir tut die Rippe weh. Wie am ersten Tag. Das Radfahren gestern abend war wohl nicht so toll. Also ein Tag auf dem Liegestuhl. Ich koche das Gemüse weg, räume den Kühlschrank auf, alles Sachen zu denen man sonst keine Lust hat, weil es was Besseres zu tun gibt. Männe verschwindet mit dem Rad und kommt mit einer aktuellen FAZ wieder. Irgendwie steht das Gleiche drin wie vor 2 Wochen. Griechenland, ein Bild mit Merkel und Rösler (Mutti und Sohn), nur EHEC fehlt.
Abends gehen wir mit den beiden Getroffenen beim Fischer um die Ecke essen und quatschen.
18,00 € Übernachtung.
Tag vierundzwanzig - Bolsena
Donnerstag, 23.6.2011
Die Nacht war laut, relativ kühl bei wenigen Mücken. Wir quälen uns aus dem Dickicht raus. Durch Ostia, an Fiumicino vorbei geht es weiter. Wir haben PKW eingestellt, was uns kleine Straßen einbringt. Nachmittags erreichen wir den Campingplatz. Traumhaft. Grüne Bäume, grüne Wiesen, Blumen, nicht zu viele Touristen, direkt am See. Freundlich, Hund erlaubt, mit Bücherecke zum Mitnehmen und dalassen. Leider sind 90% der Bücher auf holländischem Pilcher-Niveau. Außerdem gibt es noch ein paar englische, französische und 5 deutsche Bücher. Eines ist ganz witzig. Nachmittags kommen unsere ehemalige Nachbarin nebst Mann zum Kaffee.Wir hatten gestern per SMS festgestellt, dass wir gerade das gleiche Ziel haben: Bolsena. Allerdings sind sie auf dem einzigen CP, der keine Hunde erlaubt. Das war in diesem Fall ok, denn unser CP ist billiger.
Danach radeln wir nach Bolsena rein. So schön, dass es schon kitschig ist. Irgendwie ist hier heile Welt, das Chaos tobt außenrum. Auch mal ganz schön. Wir beschließen den Abend mit den beiden vor deren Camper und suchen im Finsteren am Ufer den Weg zurück zu dem unsrigen.
Ruhig, kühl, keine Mücken, schattig, keine wilden Hunde oder Katzen. So sieht Campers Glück aus.
18,00 € Übernachtung.
Die Nacht war laut, relativ kühl bei wenigen Mücken. Wir quälen uns aus dem Dickicht raus. Durch Ostia, an Fiumicino vorbei geht es weiter. Wir haben PKW eingestellt, was uns kleine Straßen einbringt. Nachmittags erreichen wir den Campingplatz. Traumhaft. Grüne Bäume, grüne Wiesen, Blumen, nicht zu viele Touristen, direkt am See. Freundlich, Hund erlaubt, mit Bücherecke zum Mitnehmen und dalassen. Leider sind 90% der Bücher auf holländischem Pilcher-Niveau. Außerdem gibt es noch ein paar englische, französische und 5 deutsche Bücher. Eines ist ganz witzig. Nachmittags kommen unsere ehemalige Nachbarin nebst Mann zum Kaffee.Wir hatten gestern per SMS festgestellt, dass wir gerade das gleiche Ziel haben: Bolsena. Allerdings sind sie auf dem einzigen CP, der keine Hunde erlaubt. Das war in diesem Fall ok, denn unser CP ist billiger.
Danach radeln wir nach Bolsena rein. So schön, dass es schon kitschig ist. Irgendwie ist hier heile Welt, das Chaos tobt außenrum. Auch mal ganz schön. Wir beschließen den Abend mit den beiden vor deren Camper und suchen im Finsteren am Ufer den Weg zurück zu dem unsrigen.
Ruhig, kühl, keine Mücken, schattig, keine wilden Hunde oder Katzen. So sieht Campers Glück aus.
18,00 € Übernachtung.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Tag dreiundzwanzig - Rom
Mittwoch, 22.6.2011
So nett wie alles ist, wir müssen gestehen, dass der Platz an der kostenlosen quasiAutobahn nach Rom liegt. Die Trucks haben einen tierischen Spaß morgens ab 7 zu hupen. Das macht auch das Ans-Wasser-Kommen so ungemein schwierig. Denn die Geschwindigkeitsbegrenzung 60 wird uminterpretiert in: Für älter ab 60 gesperrt oder so. Für alle Fans der Via Flacca in vor Gaeta: Wer aus Rom kommt, findet direkt am Ortseingang, geschätzter Kilometer 16, sofort rechts einen Sosta Camper am Wasser. Ist aber langweilig, nicht über die Straße gehen zu müssen.
Die Mohnblümchen direkt vor der Klimaanlage kalt gestellt, geht es weiter. Rom heißt das Zauberwort, also eigentlich Ostia, noch eigentlicher Lido di Castelwasweißichdenn. Ein Campingplatz unter Olivenbäumen, nicht parzelliert. Traumhaft. Mit Fiat 500 und Zelt. Nicht mit 3,25hochmal7,50lang. Ein Siegburger Motorradfahrer bedauert, keine Säge dabeizuhaben, aber unser Aufkleber sei schon ok. Irgendwann stehen wir doch im Schatten und ich gehe allein an den Strand. Auf dem halben Weg nach Ostia gebe ich auf: Einfach kein freies Plätzchen zu finden, aber den Bauch schon verbrannt. Das Meer ist warm, algig und somit grün. Römerpipi ist bekanntlich ein weltweit anerkannter Dünger für Algen. Dafür ist der Strand in großen Teilen schwarz. Dabei dachte ich immer, der Vesuv liegt bei Napoli?! Unser Nachbar ist ein Russe, am Strandausgang steht die tschechische Ausgabe des Rotels.
Der Tag endet traurig: Niemand kam zum Kaffee, obwohl ich extra Tortina ai frutta di bosco gekauft hatte. Ich war doch nun wirklich nicht schwer zu finden. Schließlich führen doch alle Wege nach Rom!
(Ich bedanke mich - auch im Namen meiner Mutter - bei allen für die lieben Grüße. Und an Anita einen ganz besonderen Gruß *KerzenaufTorteflacker* :-))
So nett wie alles ist, wir müssen gestehen, dass der Platz an der kostenlosen quasiAutobahn nach Rom liegt. Die Trucks haben einen tierischen Spaß morgens ab 7 zu hupen. Das macht auch das Ans-Wasser-Kommen so ungemein schwierig. Denn die Geschwindigkeitsbegrenzung 60 wird uminterpretiert in: Für älter ab 60 gesperrt oder so. Für alle Fans der Via Flacca in vor Gaeta: Wer aus Rom kommt, findet direkt am Ortseingang, geschätzter Kilometer 16, sofort rechts einen Sosta Camper am Wasser. Ist aber langweilig, nicht über die Straße gehen zu müssen.
Die Mohnblümchen direkt vor der Klimaanlage kalt gestellt, geht es weiter. Rom heißt das Zauberwort, also eigentlich Ostia, noch eigentlicher Lido di Castelwasweißichdenn. Ein Campingplatz unter Olivenbäumen, nicht parzelliert. Traumhaft. Mit Fiat 500 und Zelt. Nicht mit 3,25hochmal7,50lang. Ein Siegburger Motorradfahrer bedauert, keine Säge dabeizuhaben, aber unser Aufkleber sei schon ok. Irgendwann stehen wir doch im Schatten und ich gehe allein an den Strand. Auf dem halben Weg nach Ostia gebe ich auf: Einfach kein freies Plätzchen zu finden, aber den Bauch schon verbrannt. Das Meer ist warm, algig und somit grün. Römerpipi ist bekanntlich ein weltweit anerkannter Dünger für Algen. Dafür ist der Strand in großen Teilen schwarz. Dabei dachte ich immer, der Vesuv liegt bei Napoli?! Unser Nachbar ist ein Russe, am Strandausgang steht die tschechische Ausgabe des Rotels.
Der Tag endet traurig: Niemand kam zum Kaffee, obwohl ich extra Tortina ai frutta di bosco gekauft hatte. Ich war doch nun wirklich nicht schwer zu finden. Schließlich führen doch alle Wege nach Rom!
(Ich bedanke mich - auch im Namen meiner Mutter - bei allen für die lieben Grüße. Und an Anita einen ganz besonderen Gruß *KerzenaufTorteflacker* :-))
| Gaeta |
Tag zweiundzwanzig - Pompei
Dienstag, 21.6.2011
Wir sind total gerädert, selbst der Hund hechelte im Schlaf. Schwülwarm mit Mückenattacken. Dennoch beschließen wir Pompei, zu Deutsch Pompeji, bzw das, was davon übergeblieben ist, zu besichtigen. Es droht erneut ein heißer Tag mit 30°, weswegen Männe das Auto noch einmal umsetzt, damit es länger im Schatten steht und der Hund nicht gegrillt wird. Sogenannter Hot Dog. Wir rennen durch Pompei. Das Forum, Badehaus, Waschhaus, ooo (diese Taste war gerade der Mücke ihr Tod), das Haus der Liebenden mit unzüchtigen Zeichnungen zu zweit
und - obschön, obschön, wie der Pole sagt - zu dritt, ist verschlossen, wir können uns der Authentizität der Postkarten leider nicht versichern. Am Haus des Tragischen Dichters rennen wir vorbei, so dass wir das Mosaik "Cave Canem" nicht live erleben. Wohl finden wir den Garten der Flüchtenden: 13 Personen, die von den Lavamassen eingeschlossen und verbrannt wurden, haben Luftlöcher in den selbigen hinterlassen. Diese Hohlräume wurden mit Gips ausgegossen und ausgestellt. Kinder, Frauen, ein alter Mann. Das berührt schon.
Zum Glück ist der Haupteingang nah, im Gegensatz zu den 13 können wir das Areal fluchtartig verlassen und rennen auf der Hauptstraße zurück zum Auto. Cave canem! Coram hotum dogum esse possit esse. (Heute nacht erschien mir mein Lateinlehrer im Schlaf und schüttelte nur den Kopf.) OK. In der Ausgrabungsstätte unter Kiefern wäre es schattiger und angenehmer gewesen, aber Männes Sorgen, ich könnte dann noch was angucken wollen - zB das Haus des tragischen Dichters - überwogen. Schließlich hatte er keine Sonnenmilch dabei.
Bei unserer Rückkehr öffnet der Hund ein Auge und begrüßt uns kühl.
Wir fahren weiter und besichtigen auf der Suche nach einem geeigneten Platz den einen oder anderen, bis wir hinter Gaeta auf der Via Flacca, km 21,5, einen Camper Sosta finden. Wir werden von 2 älteren Herren auf Denglienisch freudig begrüßt ( 15 mesi work in Germania now Rente in Italia!) Als wir endlich einschlafen, stehen auf einem 52-WoMos Platz 2x3 WoMos in einer Reihe. Gemäß der italienischen Bauweise, eng wirft Schatten.
Wir sind total gerädert, selbst der Hund hechelte im Schlaf. Schwülwarm mit Mückenattacken. Dennoch beschließen wir Pompei, zu Deutsch Pompeji, bzw das, was davon übergeblieben ist, zu besichtigen. Es droht erneut ein heißer Tag mit 30°, weswegen Männe das Auto noch einmal umsetzt, damit es länger im Schatten steht und der Hund nicht gegrillt wird. Sogenannter Hot Dog. Wir rennen durch Pompei. Das Forum, Badehaus, Waschhaus, ooo (diese Taste war gerade der Mücke ihr Tod), das Haus der Liebenden mit unzüchtigen Zeichnungen zu zweit
und - obschön, obschön, wie der Pole sagt - zu dritt, ist verschlossen, wir können uns der Authentizität der Postkarten leider nicht versichern. Am Haus des Tragischen Dichters rennen wir vorbei, so dass wir das Mosaik "Cave Canem" nicht live erleben. Wohl finden wir den Garten der Flüchtenden: 13 Personen, die von den Lavamassen eingeschlossen und verbrannt wurden, haben Luftlöcher in den selbigen hinterlassen. Diese Hohlräume wurden mit Gips ausgegossen und ausgestellt. Kinder, Frauen, ein alter Mann. Das berührt schon.
Zum Glück ist der Haupteingang nah, im Gegensatz zu den 13 können wir das Areal fluchtartig verlassen und rennen auf der Hauptstraße zurück zum Auto. Cave canem! Coram hotum dogum esse possit esse. (Heute nacht erschien mir mein Lateinlehrer im Schlaf und schüttelte nur den Kopf.) OK. In der Ausgrabungsstätte unter Kiefern wäre es schattiger und angenehmer gewesen, aber Männes Sorgen, ich könnte dann noch was angucken wollen - zB das Haus des tragischen Dichters - überwogen. Schließlich hatte er keine Sonnenmilch dabei.
Bei unserer Rückkehr öffnet der Hund ein Auge und begrüßt uns kühl.
Wir fahren weiter und besichtigen auf der Suche nach einem geeigneten Platz den einen oder anderen, bis wir hinter Gaeta auf der Via Flacca, km 21,5, einen Camper Sosta finden. Wir werden von 2 älteren Herren auf Denglienisch freudig begrüßt ( 15 mesi work in Germania now Rente in Italia!) Als wir endlich einschlafen, stehen auf einem 52-WoMos Platz 2x3 WoMos in einer Reihe. Gemäß der italienischen Bauweise, eng wirft Schatten.
Tag einundzwanzig - Pompei
Montag, 20.6.2011
So schön der Platz ist, die Rahmenbedingungen sind nicht so toll, wir fahren entlang der traumhaften Amalfiküste, (die aber wirklich nur für starke Nerven ist, denn in den ohnehin schon schmalen Kurven kommen einem noch die Zweiräder liegend entgegen, man kann als Nicht-Smart fast nirgendwo anhalten und über die Begegnung mit dem Bus - Schwamm, dass die Einfahrt für WoMos komplett verboten ist - wo steht das?) weiter nach Pompeji, verfransen uns aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten mit dem Navi - ich habe ovest gesagt, nicht est - und gelangen nach längerer Stadtrundfahrt auf einen der beiden nebeneinanderliegenden Campingplätze. Spartakus, aber so schlimm ist er nicht, nur der Lärm, verursacht durch den marmornen Stein-Straßenbelag, die Hitze und vor allem die Mücken setzen uns zu. Das würde aber auch für den anderen, etwas grüneren, etwas schöneren Platz gelten. Achja - die Bahn donnert über die Duschen hinweg. Im ersten Moment dachte ich schon,
Vesuvio ...?! Wir versuchen einen Stadtbummel mit Rad, aber schon beim ersten Abstellen kommt ein Polizist gerannt und sagt - nachdem ihn Männe freundlicherweise über die Preise aufgeklärt hatte *Augenroll*, dass wir die Räder auf keinen Fall hier abstellen sollten. Er verdonnert uns dazu, sie in den Eingangsbereich eines Hotels zu stellen, nachdem er vorher beim Empfang sein Anliegen vorgebracht hatte.
Kurz, der Abend endet nicht besonders erfreulich, allein schon weil wir unterschiedliche Strategien entwickeln, mit dieser Art von Information umzugehen. Akzeptanz versus Refiutazione. Auf Deutsch wohl Wichtigtuer. :-)
13,00 Übernachtung.
Montag, 20. Juni 2011
Tag zwanzig - Paestum
Sonntag, 19.6.2011
Wir fahren ab. Über Potenza Richtung Salerno und stoppen in Paestum bei den Tempeln. Eine wunderschöne, riesige Anlage mit gut erhaltenen, beeindruckenden griechischen Tempeln. In 28 Minuten haben wir genug gesehen - präziser Männe hat genug - und suchen einen Campingplatz. Camping Village Paestum. Riesig, voll, aber mit einer grünen Ecke für distanzierte Nordeuropäer. Alles andere ist wie gewohnt dicht besiedelt, beplant und behängelampt. Pünktlich um 21.00 sind alle Italiener weg. Unser Nachbar ist Däne und reist mit einem Piaggio. Das schafft nicht mehr als 7% Steigung. Er sagt aber, bisher hätten ihm nur wenige einen Stinkefinger gezeigt. Zum Meer fährt in kurzen Abständen ein Shuttle. Denn man muss ca 500 m laufen und vor allem - die Straße überqueren. Das stellt schon eine gewisse Herausforderung dar. Überlebenswillen sollte vorhanden sein. Denn selbst wenn die Autos halten, gilt dies noch lange nicht für die Roller, die mit Affenzahn nicht nur auf der Überholspur, sondern auch von rechts auftauchen.
Wir fahren ab. Über Potenza Richtung Salerno und stoppen in Paestum bei den Tempeln. Eine wunderschöne, riesige Anlage mit gut erhaltenen, beeindruckenden griechischen Tempeln. In 28 Minuten haben wir genug gesehen - präziser Männe hat genug - und suchen einen Campingplatz. Camping Village Paestum. Riesig, voll, aber mit einer grünen Ecke für distanzierte Nordeuropäer. Alles andere ist wie gewohnt dicht besiedelt, beplant und behängelampt. Pünktlich um 21.00 sind alle Italiener weg. Unser Nachbar ist Däne und reist mit einem Piaggio. Das schafft nicht mehr als 7% Steigung. Er sagt aber, bisher hätten ihm nur wenige einen Stinkefinger gezeigt. Zum Meer fährt in kurzen Abständen ein Shuttle. Denn man muss ca 500 m laufen und vor allem - die Straße überqueren. Das stellt schon eine gewisse Herausforderung dar. Überlebenswillen sollte vorhanden sein. Denn selbst wenn die Autos halten, gilt dies noch lange nicht für die Roller, die mit Affenzahn nicht nur auf der Überholspur, sondern auch von rechts auftauchen.
Tag neunzehn - Metaponto Lido
Samstag, 18.6.2011
8.15. Die Musik geht an. Aber unsere. Tür knallt, Hund bellt; nicht, dass die denken, wir könnten das nicht. Die Australier fahren ab, weitere Italiener kommen an. Es wird ein heißer Badetag. Am Nachmittag ist der Platz voll: 69 italienische WoMos und wir. Ergibt gefühlte 1000 Menschen. Die Geräuschkulisse ist wirklich unglaublich. Wir bekommen leichte Panik, ob dies schon der Ferienbeginn sein könnte, aber der einzige des Englischen Mächtige beruhigt uns: solo weekend. Ferienbeginn ist tatsächlich erst am 1.7. Wir werden uns bemühen, dann in Richtung Österreich zu fahren, Vielleicht können wir dort die Aussis wiedertreffen, die ebenfalls planen, bei Ferienbeginn bei ihren Freunden in Graz zu sein. email-Adressen wurden sicherheitshalber schon mal ausgetauscht. Sie haben einen kleinen toshiba dabei,
um mit den Töchtern zu skypen.
Achja, ich war beier Friseuse. Korto! Scalita? Si. Geht doch. Die Italienerin geht allerdings samstags nur zum Waschen und Frisieren. Nach dem Essen beschließen wir, den Platz nebenan zu besuchen. Vorher lege ich mich noch einmal auf eine Wippe, um 3 kleinere Kinder zu stemmen, da macht es knack und meine polnische Rippe ist wieder durch. Polnisch deswegen, weil ich sie mir schon letztes Jahr in Polen angeknackt hatte, als ich mit hohem Tempo mit einer Kiefernwurzel kollidierte. und nicht nur, dass es wahnsinnig weh tut, obendrein ist brüllend laute Disco. Bis 2.00 nachts. Habe fix und fertig.
8.15. Die Musik geht an. Aber unsere. Tür knallt, Hund bellt; nicht, dass die denken, wir könnten das nicht. Die Australier fahren ab, weitere Italiener kommen an. Es wird ein heißer Badetag. Am Nachmittag ist der Platz voll: 69 italienische WoMos und wir. Ergibt gefühlte 1000 Menschen. Die Geräuschkulisse ist wirklich unglaublich. Wir bekommen leichte Panik, ob dies schon der Ferienbeginn sein könnte, aber der einzige des Englischen Mächtige beruhigt uns: solo weekend. Ferienbeginn ist tatsächlich erst am 1.7. Wir werden uns bemühen, dann in Richtung Österreich zu fahren, Vielleicht können wir dort die Aussis wiedertreffen, die ebenfalls planen, bei Ferienbeginn bei ihren Freunden in Graz zu sein. email-Adressen wurden sicherheitshalber schon mal ausgetauscht. Sie haben einen kleinen toshiba dabei,
um mit den Töchtern zu skypen.
Achja, ich war beier Friseuse. Korto! Scalita? Si. Geht doch. Die Italienerin geht allerdings samstags nur zum Waschen und Frisieren. Nach dem Essen beschließen wir, den Platz nebenan zu besuchen. Vorher lege ich mich noch einmal auf eine Wippe, um 3 kleinere Kinder zu stemmen, da macht es knack und meine polnische Rippe ist wieder durch. Polnisch deswegen, weil ich sie mir schon letztes Jahr in Polen angeknackt hatte, als ich mit hohem Tempo mit einer Kiefernwurzel kollidierte. und nicht nur, dass es wahnsinnig weh tut, obendrein ist brüllend laute Disco. Bis 2.00 nachts. Habe fix und fertig.
Samstag, 18. Juni 2011
Tag achtzehn - Metaponto Lido
Freitag, 17.6.2011
Wir sind auf einem 24-Sunden-Parkplatz mit etlichen, kleinen Bäumen in regelmäßigen Abständen. Es ist sehr sonnig und warm. Das Klever Auto nebenan wird von Australiern bewohnt, die es in der Nähe von Amsterdam stehen lassen, wenn sie zurückfliegen. Sie erzählen uns, dass es ein ungeschütztes Internetz gibt. Paul probiert und wirklich, wir kommen auch rein. Also bleiben wir, obwohl es eigentlich nicht wirklich schön ist. Nachmittags planschen wir im Meer, dann ziehen Wolken auf und wir fahren mit den Rädern durchs Dorf. Fast jedes zweite Haus ist zu verkaufen. Fast alles steht leer, ein echter Ferienort. Für 2 Monate im Jahr.
und überall lauern Verkäufer auf Kundschaft. Die Pizza und die Lasagne in der Pizzeria sind lekker, der gemischte Salat auch. Dies, 2x coperto, einem Gruß aus der Küche - 3 Bruschetta mit hm? sauer eingelegten Paprikastreifen auf würzigem Öl, sowie 0,25l Bier und 0,5l Rotwein für genau 24,50€. Da kann man nicht meckern.
Außer, dass das Bier Heineken war.
Wir unterhalten uns noch ein bisschen mit den Australiern, sie sind extrem gut informiert über die Situation in der EU und sagen: Die Deutschen zahlen sehr viel, sie bezahlen sogar die neuen Straßen in Spanien, während die eigenen schlecht sind. Kein Mensch in Sidney würde für Straßen in Brisbane zahlen wollen. Warum tut ihr das?
Wir sind auf einem 24-Sunden-Parkplatz mit etlichen, kleinen Bäumen in regelmäßigen Abständen. Es ist sehr sonnig und warm. Das Klever Auto nebenan wird von Australiern bewohnt, die es in der Nähe von Amsterdam stehen lassen, wenn sie zurückfliegen. Sie erzählen uns, dass es ein ungeschütztes Internetz gibt. Paul probiert und wirklich, wir kommen auch rein. Also bleiben wir, obwohl es eigentlich nicht wirklich schön ist. Nachmittags planschen wir im Meer, dann ziehen Wolken auf und wir fahren mit den Rädern durchs Dorf. Fast jedes zweite Haus ist zu verkaufen. Fast alles steht leer, ein echter Ferienort. Für 2 Monate im Jahr.
und überall lauern Verkäufer auf Kundschaft. Die Pizza und die Lasagne in der Pizzeria sind lekker, der gemischte Salat auch. Dies, 2x coperto, einem Gruß aus der Küche - 3 Bruschetta mit hm? sauer eingelegten Paprikastreifen auf würzigem Öl, sowie 0,25l Bier und 0,5l Rotwein für genau 24,50€. Da kann man nicht meckern.
Außer, dass das Bier Heineken war.
Wir unterhalten uns noch ein bisschen mit den Australiern, sie sind extrem gut informiert über die Situation in der EU und sagen: Die Deutschen zahlen sehr viel, sie bezahlen sogar die neuen Straßen in Spanien, während die eigenen schlecht sind. Kein Mensch in Sidney würde für Straßen in Brisbane zahlen wollen. Warum tut ihr das?
Tja, nur der Wind hört unser Seufzen....
Die Disco endet im Gegensatz zu gestern erst um 0.00 Uhr. Aber die Italiener schreien weiter, als ob sie die Musik übertönen müssten. Um 1.00 ist endlich Ruhe.
10,00 € Übernachtung.
Die Disco endet im Gegensatz zu gestern erst um 0.00 Uhr. Aber die Italiener schreien weiter, als ob sie die Musik übertönen müssten. Um 1.00 ist endlich Ruhe.
10,00 € Übernachtung.
Tag siebzehn - Matera
Donnerstag, 16.6.2011
Ich schmeiße das Navi (Garmin für LKW) bald weg: Wir brauchen von Alberobello bis Matera, wo die Sassis sein sollen, ewig. Es hat nicht genügend Daten, aber genug, um uns komplett in die andere Richtung zu schicken. Schließlich kommen wir bei grauem Himmel an. Der WoMo-Parkplatz ist sofort am Anfang des Städtchens. Da wir keine Ahnung haben, wo wir hinlaufen müssten und vor allem - wie weit, quälen wir uns auf der Haupststraße durch die ganze Stadt. Wir müssen feststellen, dass wir nirgend stehen bleiben können, wo die Sassis vielleicht fußläufig wären. Wir holen bei einer Sassi-Info eine selbige und schlängeln uns fast durch die ganze Stadt wieder zurück, verfransen uns in viel zu engen Straßen. Schließlich findet Paul den Eingang über eine enge, schräge Marmorrampe, für Camper verboten. Er fährt rein. Schon kommen entnervte Handwerker mit Kleinlaster uns entgegen. Schließlich parkt er ein, wo nix zu parken ist. Und in dieser Schräglage, eingekeilt zwischen allem, beschließt er zu drehen und zurückzufahren. Das Ende ist schnell erzählt: Ein Rad dreht auf Marmor unter 4 Tonnen durch, wir hinterlassen eine schwarzverbrannte Gummispur auf dem Stein. Geschätzte Minauslaufleistung: 5000 km.
Erneut droht ein Gewitter. Und in dem düsteren Licht verbreitet Sassi eine eigentümliche, etwas leere und trostlose Stimmung. Um da Leben in die Bude zu kriegen, wie bei den Trullis, wird noch reichlich Geld in die Hand genommen werden müssen. Wir fliehen nach Metaponto ans Wasser. Nicht ohne vorher bei Ipercoop eingefallen zu sein.
10,00 € Übernachtung.
Ich schmeiße das Navi (Garmin für LKW) bald weg: Wir brauchen von Alberobello bis Matera, wo die Sassis sein sollen, ewig. Es hat nicht genügend Daten, aber genug, um uns komplett in die andere Richtung zu schicken. Schließlich kommen wir bei grauem Himmel an. Der WoMo-Parkplatz ist sofort am Anfang des Städtchens. Da wir keine Ahnung haben, wo wir hinlaufen müssten und vor allem - wie weit, quälen wir uns auf der Haupststraße durch die ganze Stadt. Wir müssen feststellen, dass wir nirgend stehen bleiben können, wo die Sassis vielleicht fußläufig wären. Wir holen bei einer Sassi-Info eine selbige und schlängeln uns fast durch die ganze Stadt wieder zurück, verfransen uns in viel zu engen Straßen. Schließlich findet Paul den Eingang über eine enge, schräge Marmorrampe, für Camper verboten. Er fährt rein. Schon kommen entnervte Handwerker mit Kleinlaster uns entgegen. Schließlich parkt er ein, wo nix zu parken ist. Und in dieser Schräglage, eingekeilt zwischen allem, beschließt er zu drehen und zurückzufahren. Das Ende ist schnell erzählt: Ein Rad dreht auf Marmor unter 4 Tonnen durch, wir hinterlassen eine schwarzverbrannte Gummispur auf dem Stein. Geschätzte Minauslaufleistung: 5000 km.
Erneut droht ein Gewitter. Und in dem düsteren Licht verbreitet Sassi eine eigentümliche, etwas leere und trostlose Stimmung. Um da Leben in die Bude zu kriegen, wie bei den Trullis, wird noch reichlich Geld in die Hand genommen werden müssen. Wir fliehen nach Metaponto ans Wasser. Nicht ohne vorher bei Ipercoop eingefallen zu sein.
10,00 € Übernachtung.
| Matera - Sassi |
Tag sechzehn - Alberobello
Mittwoch, 15.6.2011
Wir verschlafen und fahren erst recht spät noch einmal rein, schaffen aber eigentlich nicht mehr als gestern. Mittags fahren wir wegen der Hitze und des Hundes auf den Platz zurück, halten Siesta, gehen wegen Internet in die benachbarte Bar, aber niente. Macchina non functionna. Ich fahre daher zum Einkaufen noch einmal alleine los und lege mich auf dem blanken, abschüssigen Marmor mit dem Rad lang. Aber mein langer, vergeblicher Kampf gegen den Sturz hat sich dennoch gelohnt, ich schürfe mir "nur" den Ellenbogen auf und das Rad bleibt auch unverletzt.
Abends sind fast alle weg. Nur noch je ein Schweizer, Italiener und Holländer. Und wir.
18,00 € Übernachtung.
Wir verschlafen und fahren erst recht spät noch einmal rein, schaffen aber eigentlich nicht mehr als gestern. Mittags fahren wir wegen der Hitze und des Hundes auf den Platz zurück, halten Siesta, gehen wegen Internet in die benachbarte Bar, aber niente. Macchina non functionna. Ich fahre daher zum Einkaufen noch einmal alleine los und lege mich auf dem blanken, abschüssigen Marmor mit dem Rad lang. Aber mein langer, vergeblicher Kampf gegen den Sturz hat sich dennoch gelohnt, ich schürfe mir "nur" den Ellenbogen auf und das Rad bleibt auch unverletzt.
Abends sind fast alle weg. Nur noch je ein Schweizer, Italiener und Holländer. Und wir.
18,00 € Übernachtung.
Tag fünzehn - Bari
Dienstag, 14.6.2011
Morgens um acht verschwinden die F´hafener schon wieder. Damit haben sie auch die 6 € gespart. Wir fahren aufs Castel. Ein eigenartiger, streng geometrischer, achteckiger Prachtbau - ein Octogon - der von der italienischen Regierung wieder hergerichtet wurde. Im Erdgeschoss ist eine Ausstellung mit Gemälden von Chirico. Die Räume im ersten Stock sind leer, haben abwechselnd einen Kamin oder ein Fenster zum Innenhof. Man kann durch alle Räume wie durch einen Ring laufen, lediglich zwischen Raum 8 und 1 ist eine Mauer und man muss andersherum laufen. Welchen Zweck das Castel, das von oben einen wunderbaren Blick in alle Richtungen bietet, einst hatte, weiß man nicht.
Wir fahren weiter nach Bari, schauen uns die Basiliken St Nicola und St Sabino an. Am beeindruckendsten ist allerdings die tiefe Frömmigkeit der Einwohner, die sie inmitten der Touristen ausleben. Wir machen - richtig! - eine kleine Runde durch die Stadt, es ist sehr heiß, überall hängt Wäsche zum Trocknen raus.
Wir fahren weiter nach Alberobello, die Stadt der Trullis. Wir gehen auf einen Campingplatz, der etwas außerhalb unter hohen Bäumen liegt, obwohl mitten in der Stadt ein Sosta Camper ist. Nur wussten wir dies zu dem Zeitpunkt noch nicht. Wir fahren mit den Rädern zu den Trullis rein.
Sehr schön, sehr originell, allerdings recht steil und teilweise mit Stufen.
Morgens um acht verschwinden die F´hafener schon wieder. Damit haben sie auch die 6 € gespart. Wir fahren aufs Castel. Ein eigenartiger, streng geometrischer, achteckiger Prachtbau - ein Octogon - der von der italienischen Regierung wieder hergerichtet wurde. Im Erdgeschoss ist eine Ausstellung mit Gemälden von Chirico. Die Räume im ersten Stock sind leer, haben abwechselnd einen Kamin oder ein Fenster zum Innenhof. Man kann durch alle Räume wie durch einen Ring laufen, lediglich zwischen Raum 8 und 1 ist eine Mauer und man muss andersherum laufen. Welchen Zweck das Castel, das von oben einen wunderbaren Blick in alle Richtungen bietet, einst hatte, weiß man nicht.
Wir fahren weiter nach Bari, schauen uns die Basiliken St Nicola und St Sabino an. Am beeindruckendsten ist allerdings die tiefe Frömmigkeit der Einwohner, die sie inmitten der Touristen ausleben. Wir machen - richtig! - eine kleine Runde durch die Stadt, es ist sehr heiß, überall hängt Wäsche zum Trocknen raus.
Wir fahren weiter nach Alberobello, die Stadt der Trullis. Wir gehen auf einen Campingplatz, der etwas außerhalb unter hohen Bäumen liegt, obwohl mitten in der Stadt ein Sosta Camper ist. Nur wussten wir dies zu dem Zeitpunkt noch nicht. Wir fahren mit den Rädern zu den Trullis rein.
Sehr schön, sehr originell, allerdings recht steil und teilweise mit Stufen.
18,00 € Übernachtung.
| Castel del Monte |
| Bari |
Tag vierzehn - Trani
Montag, 13.6.2011
Meine Stimmung bleibt muffig. Wir fahren weiter nach Trani. Es ist warm, die Stadt ist schön, aber steril, sehr schöne Fotos sind möglich, ich bleibe aber hart und fotografiere nicht. Wir machen - wie immer - eine kurze Runde und fahren weiter zum Castel del Monte, erbaut von Federico/Friedrich II, einem Hohenstaufen.
In der Nähe des Castels gibt es einen 24-Std-Parkplatz mit Shuttle zum Schloss, alles für sagenhafte 6,00€. Wir stehen allerdings bald ziemlich allein da. Nur noch ein holländisches WoMo, das wir rasch zum Bleiben überreden. Es wird ein netter Abend mit Jan und Cora und Jannemann, einem wilden Hund, der nach ein paar Hühnerknochen bereitwilligst Jan folgt und in der Nacht deren WoMo bewacht.
Später kommt noch eine Friedrichshafener Familie hinzu, mit einem Autisten mit Tourette-Syndrom und einer Enkelin. Die haben es nicht leicht, müssen zudem hinters Auto pinkeln. Ein denkwürdiger Abend, der mit der Ankunft eines weiteren WoMos endet. Die Italiener steigen allerdings nicht aus, schmeißen nur den Hunden ihre Essensreste raus.
6,00 € Übernachtung.
Meine Stimmung bleibt muffig. Wir fahren weiter nach Trani. Es ist warm, die Stadt ist schön, aber steril, sehr schöne Fotos sind möglich, ich bleibe aber hart und fotografiere nicht. Wir machen - wie immer - eine kurze Runde und fahren weiter zum Castel del Monte, erbaut von Federico/Friedrich II, einem Hohenstaufen.
In der Nähe des Castels gibt es einen 24-Std-Parkplatz mit Shuttle zum Schloss, alles für sagenhafte 6,00€. Wir stehen allerdings bald ziemlich allein da. Nur noch ein holländisches WoMo, das wir rasch zum Bleiben überreden. Es wird ein netter Abend mit Jan und Cora und Jannemann, einem wilden Hund, der nach ein paar Hühnerknochen bereitwilligst Jan folgt und in der Nacht deren WoMo bewacht.
Später kommt noch eine Friedrichshafener Familie hinzu, mit einem Autisten mit Tourette-Syndrom und einer Enkelin. Die haben es nicht leicht, müssen zudem hinters Auto pinkeln. Ein denkwürdiger Abend, der mit der Ankunft eines weiteren WoMos endet. Die Italiener steigen allerdings nicht aus, schmeißen nur den Hunden ihre Essensreste raus.
6,00 € Übernachtung.
| Unterwegs nach Trani |
| Trani |
Tag dreizehn - Vieste
Sonntag, 12.6.2011
Jedes Gassigehen mit Cora verursacht einen gewaltigen Hundeaufstand: Ein Schäferhund nahe dem Eingang, zwei Hunde direkt am Eingang und zwei Nachbarshunde überschlagen sich vor Wut und kläffen, was das Zeug hält, die Hunde des Ortes fallen nach und nach ein. Außerdem gibt es keine WasserVer und -Entsorgung. Wir fahren ab. Die sich anschließende Küste ist toll. Blautürkises Wasser mit weißen Schaumkronen, Wind, Sonne, Himmel, Wolken, Wald und Strände. Eine Bucht schöner als die andere, ein Campingplatz nach dem anderen. Baia di Lombardo und Cala Lunga sind Surfer-Hotspots. Und fest in deutscher Hand.
Wir fahren nach Vieste rein. Viel Stein. Da ich noch stinkig bin, weil Männe auf der Strecke nicht anhalten wollte, um Fotos zu machen, oder landestypische Produkte am Wegesrand zu kaufen, bin ich bockig. Ich will nichts fotografieren, nichts kaufen, nicht parken, keinen Markt, nichts, nur weiter. Jetzt ist das alles auch nicht mehr mein Ding. Am anderen Ende von Vieste steht ein Felsblock - Pizzomunno - im Wasser. Männe sucht doch einen Parkplatz, wir gehen nach Vieste rein. Ich weigere mich allerdings, den Fotoapparat mitzunehmen. Den muss er schon selber schleppen. Kurz, Vieste ist sehr schön, aber ich bleibe eisern, ich fotografiere nicht. Also weiter.
Plötzlich eine Polizeisperre. Ein Motorrad ist mit einem Auto kollidiert, der Fahrer des Motorrades liegt lang ausgestreckt mit einem Tuch bedeckt auf der Straße. Sein schwarzer Helm liegt neben ihm. Das wird für einige ein trauriges Pfingsten werden.
Wir kommen durch einige, teils sehr landestypische, also finstere Tunnel. Letzte Ausfahrt Mattinata. Männe hatte zugesagt, dorthin zu fahren" "Ging es da nach Mattinata?". Vorbei. Danach beginnt sofort das Industriegebiet von Manfredino, unserem nächsten Ziel. Nun bin ich völlig sauer. Will auch nix mehr sehen,außer den von Paul ausgesuchten Platz. Der geht sogar: Unter Pinien, direkt am Wasser, absolut hundefreundlich, alle stürzen sich auf Cora, alle Hunde gehen mit ans Wasser. Flacher Sandstrand. Man hat einen guten Blick auf das Gebirge und die Raffinerie, den Landungssteg...und die zahlreichen Mücken haben Hunger.
Wenigstens werden wir trotz des komplizierten Wunsches von Männe, nämlich unter Pinien einen freien Fernsehempfang zu haben, (für Ahnungslose: ein Widerspruch in sich) mit freundlichem "Hallo" von HN, ERH und RO begrüßt. Fernsehen ist aber nicht und Internet auch nicht.
Wir fahren nach Vieste rein. Viel Stein. Da ich noch stinkig bin, weil Männe auf der Strecke nicht anhalten wollte, um Fotos zu machen, oder landestypische Produkte am Wegesrand zu kaufen, bin ich bockig. Ich will nichts fotografieren, nichts kaufen, nicht parken, keinen Markt, nichts, nur weiter. Jetzt ist das alles auch nicht mehr mein Ding. Am anderen Ende von Vieste steht ein Felsblock - Pizzomunno - im Wasser. Männe sucht doch einen Parkplatz, wir gehen nach Vieste rein. Ich weigere mich allerdings, den Fotoapparat mitzunehmen. Den muss er schon selber schleppen. Kurz, Vieste ist sehr schön, aber ich bleibe eisern, ich fotografiere nicht. Also weiter.
Plötzlich eine Polizeisperre. Ein Motorrad ist mit einem Auto kollidiert, der Fahrer des Motorrades liegt lang ausgestreckt mit einem Tuch bedeckt auf der Straße. Sein schwarzer Helm liegt neben ihm. Das wird für einige ein trauriges Pfingsten werden.
Wir kommen durch einige, teils sehr landestypische, also finstere Tunnel. Letzte Ausfahrt Mattinata. Männe hatte zugesagt, dorthin zu fahren" "Ging es da nach Mattinata?". Vorbei. Danach beginnt sofort das Industriegebiet von Manfredino, unserem nächsten Ziel. Nun bin ich völlig sauer. Will auch nix mehr sehen,außer den von Paul ausgesuchten Platz. Der geht sogar: Unter Pinien, direkt am Wasser, absolut hundefreundlich, alle stürzen sich auf Cora, alle Hunde gehen mit ans Wasser. Flacher Sandstrand. Man hat einen guten Blick auf das Gebirge und die Raffinerie, den Landungssteg...und die zahlreichen Mücken haben Hunger.
Wenigstens werden wir trotz des komplizierten Wunsches von Männe, nämlich unter Pinien einen freien Fernsehempfang zu haben, (für Ahnungslose: ein Widerspruch in sich) mit freundlichem "Hallo" von HN, ERH und RO begrüßt. Fernsehen ist aber nicht und Internet auch nicht.
11,00 € Übernachtung
| Vieste - Pizzomunno |
| Vieste |
Tag zwölf - Peschici
Samstag, 11.6.2011
Es ist windig und bedeckt, wir gehen erneut nach Peschici rauf, Männe hatte mir beim letzten Durchrennen versprochen, noch einmal bummeln zu gehen. Nun, bummeln würde ich es wieder nicht nennen, ein Geschäft und einen Ölladen kann ich entern. Cantuccini und Rosmarin werden im Vorbeigehen "gerissen". Lediglich Fleisch und Gemüse darf ich in Ruhe kaufen. Wir sind unsicher, ob ein um Peschici herumeierndes Gewitter noch kommt und gehen wieder runter. Unten am Strand scheint bereits die Sonne wieder. Es weht aber heftigst. Ich laufe mit meiner Kamera ein weiteres Mal zum Hafen. Von dort kann ich sehen, dass die Bucht auf der anderen
Seite noch weiter geht. Also wieder den ganzen Strand entlang bis zum anderen Ende. Ein bisschen Sonnenbrand muss man aushalten können.
NOTIZ: Zum erste Mal, seit wir mit einem WoMo unterwegs sind, stehen wir DREI Nächte aufdemselben Platz. Noch dazu ohne umzuziehen!!! REKORD!
18,00 € Übernachtung.
Es ist windig und bedeckt, wir gehen erneut nach Peschici rauf, Männe hatte mir beim letzten Durchrennen versprochen, noch einmal bummeln zu gehen. Nun, bummeln würde ich es wieder nicht nennen, ein Geschäft und einen Ölladen kann ich entern. Cantuccini und Rosmarin werden im Vorbeigehen "gerissen". Lediglich Fleisch und Gemüse darf ich in Ruhe kaufen. Wir sind unsicher, ob ein um Peschici herumeierndes Gewitter noch kommt und gehen wieder runter. Unten am Strand scheint bereits die Sonne wieder. Es weht aber heftigst. Ich laufe mit meiner Kamera ein weiteres Mal zum Hafen. Von dort kann ich sehen, dass die Bucht auf der anderen
Seite noch weiter geht. Also wieder den ganzen Strand entlang bis zum anderen Ende. Ein bisschen Sonnenbrand muss man aushalten können.
NOTIZ: Zum erste Mal, seit wir mit einem WoMo unterwegs sind, stehen wir DREI Nächte aufdemselben Platz. Noch dazu ohne umzuziehen!!! REKORD!
18,00 € Übernachtung.
| Peschici Hafen |
Tag 11 - Peschici
Freitag, 10.6.2011
Am Vormittag versuchen wir, das Chaos der gewittrigen Nacht zu beseitigen. Der rotsandige Untergrund hat nach dem langen, intensiven Regen seine Spuren hinterlassen. Wir geben bald auf, gehen zum Strand, warten darauf, das alles wieder trocknet. Männe hält es natürlich nicht lange aus - warm, Sonne, Meer sind ja nicht sein Ding - legt sich lieber vor das Auto. Nun, dann könnten wir eigentlich auch in der Eifel bleiben. Ich schieße derweil Fotos: von dicken Frauen, dicken Männern und anderen interessanten Menschen, die vor meiner Liege am Strand entlanglaufen.
Und keiner dabei, der darüber meckert.
18,00 € Übernachtung.
Am Vormittag versuchen wir, das Chaos der gewittrigen Nacht zu beseitigen. Der rotsandige Untergrund hat nach dem langen, intensiven Regen seine Spuren hinterlassen. Wir geben bald auf, gehen zum Strand, warten darauf, das alles wieder trocknet. Männe hält es natürlich nicht lange aus - warm, Sonne, Meer sind ja nicht sein Ding - legt sich lieber vor das Auto. Nun, dann könnten wir eigentlich auch in der Eifel bleiben. Ich schieße derweil Fotos: von dicken Frauen, dicken Männern und anderen interessanten Menschen, die vor meiner Liege am Strand entlanglaufen.
Und keiner dabei, der darüber meckert.
18,00 € Übernachtung.
Freitag, 17. Juni 2011
Tag zehn - Peschici
Donnerstag, 9.6.2011
Morgens um 6.00 stinkt es wieder gewaltig nach Müllverbrennung. Wir fahren ab. Unterwegs kaufen wir Gemüse, kosten getrocknete Caruba - cioccholata de la guerra - das Problem eschiceria colis oder so ähnlich scheint vergessen. Dabei sieht man der harten Pelle nicht an, wer außer dem alten Mann noch seine Pranken an der Frucht hatte. Sie schmeckt süßlich, tatsächlich ein wenig nach Schokolade, aber die holzigen Kerne müssen ausgespuckt werden. Wir kommen nur ein paar Buchten weiter, denn dann erhebt sich Peschici über dem Meer. Ein schöner Campingplatz liegt direkt am Wasser, der einzige immer Schattenplatz unter Bäumen ist auch noch frei, also beschließen wir hier zu bleiben.
Am Meer erwarten uns Liegestühle und Sonnenschirme zur freien Verfügung. Ein Restaurant und ein Market sind auch da, es fehlen nur noch Swimmingpool und WiFi. Ein Gewitter schleicht um Peschici herum, dadurch wird es etwas weniger sonnigheiß und wir trauen uns die Scalinas nach Peschici rauf. Oben essen wir Pizza auffe Faust an gezapftem Bier. Danach schlendern wir noch ein wenig durch die uralten, engen Gassen, bis uns das Grollen daran erinnert, dass wir langsam den Rückweg antreten sollten. Der Himmel wird schwarz und schwärzer, es blitzt, was das Zeug hält, wir beschließen sehr kurzfristig doch die mehrfach abgespannte Markise einzudrehen, schmeißen die Stühle hinten rein und schon geht es los. Ich glaube, heute werde ich wohl von Mücken verschont.
18,00 € Übernachtung.
Tag neun - Lido di Sol
Mittwoch, 8.6.2011
Männe will eigentlich abfahren. Warm, Sonne, Meer sind eigentlich nicht sein Ding. Aber wo bitte, will man in Süditalien sonst hin? Also erst einmal mit dem Rad ins nächste Dorf, gucken, ob wir etwas zu essen kaufen können.
Danach laufe ich abwechselnd mit einer Tüte, dem Hund und dem Fotoapparat zum Strand, sammle Fotos, Muscheln, Schnecken, Steine und Stöcke, danach geling es mir endlich, Männe ins Wasser zu locken. Derartig abgekühlt, trinken wir noch einen Latte Macchiato für einen Euro. Nun ist die Laune gut, Männe ist bereit noch einen weiteren Tag zu bleiben. Der Müllverbrenngeruch am Abend geht mir aber ziemlich auf den Senkel.
Wir werden wohl weiterfahren.
15,00 € Übernachtung
Männe will eigentlich abfahren. Warm, Sonne, Meer sind eigentlich nicht sein Ding. Aber wo bitte, will man in Süditalien sonst hin? Also erst einmal mit dem Rad ins nächste Dorf, gucken, ob wir etwas zu essen kaufen können.
Danach laufe ich abwechselnd mit einer Tüte, dem Hund und dem Fotoapparat zum Strand, sammle Fotos, Muscheln, Schnecken, Steine und Stöcke, danach geling es mir endlich, Männe ins Wasser zu locken. Derartig abgekühlt, trinken wir noch einen Latte Macchiato für einen Euro. Nun ist die Laune gut, Männe ist bereit noch einen weiteren Tag zu bleiben. Der Müllverbrenngeruch am Abend geht mir aber ziemlich auf den Senkel.
Wir werden wohl weiterfahren.
15,00 € Übernachtung
Tag acht - Lido di Sol
Dienstag, 7.6.2011
Es regnet die ganze Nacht immer mal. Wir wollen weiterfahren. Am Morgen aber wird der Belag unseres Weges aufgenommen. Mit Müh und Not kommen wir weg.
Es regnet eine große Strecke in Richtung Süden. Aber irgendwann scheint die Sonne und die 30°Grenze wird erreicht. Durch ein eher armes Land fahren wir zu Beginn des Stiefelsporns auf einen kleinen kuscheligen Platz, geleitet von Italienern, die lange in Deutschland waren. Pinien, Zitronenbäume und 4 weitere Camper. Zwei Bayern rechts, zwei Italiener links. Das krasse Gegenteil zu gestern. Und das Meer quasi vor der Haustür. Hinein!!
17,50 € Maut.
15,00 € Übernachtung.
Es regnet die ganze Nacht immer mal. Wir wollen weiterfahren. Am Morgen aber wird der Belag unseres Weges aufgenommen. Mit Müh und Not kommen wir weg.
Es regnet eine große Strecke in Richtung Süden. Aber irgendwann scheint die Sonne und die 30°Grenze wird erreicht. Durch ein eher armes Land fahren wir zu Beginn des Stiefelsporns auf einen kleinen kuscheligen Platz, geleitet von Italienern, die lange in Deutschland waren. Pinien, Zitronenbäume und 4 weitere Camper. Zwei Bayern rechts, zwei Italiener links. Das krasse Gegenteil zu gestern. Und das Meer quasi vor der Haustür. Hinein!!
17,50 € Maut.
15,00 € Übernachtung.
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