Willkommen beim alltäglichen Wahnsinn einer Hausfrau.


Mittwoch, 22. Juni 2011

Tag einundzwanzig - Pompei


Montag, 20.6.2011
So schön der Platz ist, die Rahmenbedingungen sind nicht so toll, wir fahren entlang der traumhaften Amalfiküste, (die aber wirklich nur für starke Nerven ist, denn in den ohnehin schon schmalen Kurven kommen einem noch die Zweiräder liegend entgegen, man kann als Nicht-Smart fast nirgendwo anhalten und über die Begegnung mit dem Bus - Schwamm, dass die Einfahrt für WoMos komplett verboten ist - wo steht das?) weiter nach Pompeji, verfransen uns aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten mit dem Navi - ich habe ovest gesagt, nicht est - und gelangen nach längerer Stadtrundfahrt auf einen der beiden nebeneinanderliegenden Campingplätze. Spartakus, aber so schlimm ist er nicht, nur der Lärm, verursacht durch den marmornen Stein-Straßenbelag, die Hitze und vor allem die Mücken setzen uns zu. Das würde aber auch für den anderen, etwas grüneren, etwas schöneren Platz gelten. Achja - die Bahn donnert über die Duschen hinweg. Im ersten Moment dachte ich schon,
Vesuvio ...?! Wir versuchen einen Stadtbummel mit Rad, aber schon beim ersten Abstellen kommt ein Polizist gerannt und sagt - nachdem ihn Männe freundlicherweise über die Preise aufgeklärt hatte  *Augenroll*, dass wir die Räder auf keinen Fall hier abstellen sollten. Er verdonnert uns dazu, sie in den Eingangsbereich eines Hotels zu stellen, nachdem er vorher beim Empfang sein Anliegen vorgebracht hatte.
Kurz, der Abend endet nicht besonders erfreulich, allein schon weil wir unterschiedliche Strategien entwickeln, mit dieser Art von Information umzugehen. Akzeptanz versus Refiutazione. Auf Deutsch wohl Wichtigtuer. :-)
13,00 Übernachtung.