Donnerstag, 9.6.2011
Morgens um 6.00 stinkt es wieder gewaltig nach Müllverbrennung. Wir fahren ab. Unterwegs kaufen wir Gemüse, kosten getrocknete Caruba - cioccholata de la guerra - das Problem eschiceria colis oder so ähnlich scheint vergessen. Dabei sieht man der harten Pelle nicht an, wer außer dem alten Mann noch seine Pranken an der Frucht hatte. Sie schmeckt süßlich, tatsächlich ein wenig nach Schokolade, aber die holzigen Kerne müssen ausgespuckt werden. Wir kommen nur ein paar Buchten weiter, denn dann erhebt sich Peschici über dem Meer. Ein schöner Campingplatz liegt direkt am Wasser, der einzige immer Schattenplatz unter Bäumen ist auch noch frei, also beschließen wir hier zu bleiben.
Am Meer erwarten uns Liegestühle und Sonnenschirme zur freien Verfügung. Ein Restaurant und ein Market sind auch da, es fehlen nur noch Swimmingpool und WiFi. Ein Gewitter schleicht um Peschici herum, dadurch wird es etwas weniger sonnigheiß und wir trauen uns die Scalinas nach Peschici rauf. Oben essen wir Pizza auffe Faust an gezapftem Bier. Danach schlendern wir noch ein wenig durch die uralten, engen Gassen, bis uns das Grollen daran erinnert, dass wir langsam den Rückweg antreten sollten. Der Himmel wird schwarz und schwärzer, es blitzt, was das Zeug hält, wir beschließen sehr kurzfristig doch die mehrfach abgespannte Markise einzudrehen, schmeißen die Stühle hinten rein und schon geht es los. Ich glaube, heute werde ich wohl von Mücken verschont.
18,00 € Übernachtung.