Tag neunzehn. Geirangerfjord, Alesund.
Der Himmel ist blau!
Der Himmel ist blau!
Wir beschließen eine Geiranger-Rundfahrt auf einem Schiff zu machen. Das
planen außer uns noch viele andere, zumindest um 11.30h. Davor und
danach ist es leerer. So aber gibt es sowohl beim Ticketkauf, als auch
bei der Schiffseroberung Stress. Überhaupt ist das kleine Dorf jetzt
voll von Menschen, drei Riesen-Kreuzfahrtschiffe liegen schon im Fjord,
Hurtigruten kommt noch dazu. Es wird aus- und wieder eingebootet,
Dieselqualm liegt über dem Fjord. Alle wollen Touren buchen, Ausflüge
machen, Bier oder Kaffee trinken, Kitsch kaufen. Die Fahrt selbst ist
wunderbar, wir haben mit verschiedenen Frauen Spass - Männe mit einer
Kreuzfahrerin, ich mit einer recht alten Dame aus Kanada.
Und dann geht zu allem Überfluss auch noch die Sonne über dem Meer unter. Blöd nur die Insel, die sie verdeckt. Aber welch Farbenspiel. Erst gegen eins werden die Farben fahl - Mitternacht eben. Richtig unter geht die Sonne nicht. Es bleibt, wie auch schon die Nächte vorher, hell.
160kr, kein Strom.
Nach 1,5 Stunden sind wir zurück, verlassen den Stellplatz und klimmen
die Trollstiegen rauf. Mittendrin erneut eine Aussichtsplattform, letzte
Gelegenheit Fotos vom Geirangerfjord nach rechts wie auch links zu
machen. Danach kehrt wieder herrliche, norwegische Ruhe ein. Wir halten,
klappen unsere Stühle auf, nehmen eine halbe Stunde Urlaub in der
Sonne, Männe pflückt schon mal Blümchen. Dann geht es weiter nach
Alesund. Der erste CP Volsdalen ist ziemlich voll, der Besitzer meint,
wir sollten gucken, er wüsste nicht, wo noch Platz sei. Wir werden von
freundlichen Campern auf eine Zeltwiese geleitet, wo wir noch stehen
können, auch wenn die Zelter etwas entsetzt schauen, fürchten sie doch,
unter die Räder zu kommen. Alles steht dicht gedrängt, überall wird noch
gebaut, sind grobe Flächen. Nee, das ist es nicht, ich will wieder weg.
Wir fahren zum nächsten CP. Wir fahren und fahren. Ich frage.
No. Prinsen strandcamping no longer. Also, in den sauren Apfel gebissen,
zurück in die Stadt, nun zum WoMo-Stellplatz auf geteerter Fläche. Wir
fahren durch die Innenstadt, am Hafen vorbei, links, rechts, am Radisson
vorbei, Hügel rauf und steil nach links runter zum Wasser. Und -
wunderbar. Geteert, aber direkt am Wasser und - vor allem - leer. Nur
einige wenige stehen dort. Dazu ordentliches Sanitär mit Dusche, sowie
Ent- und Versorgung. Die Innenstadt ist fußläufig. Bloß der Hund ist
etwas Grün am Suchen. Unser Konverter streikt. Deshalb setze ich mich
für eine Stunde in den Vorraum des Behinderten-WCs und lade Compi und
Kamera wieder auf.Und dann geht zu allem Überfluss auch noch die Sonne über dem Meer unter. Blöd nur die Insel, die sie verdeckt. Aber welch Farbenspiel. Erst gegen eins werden die Farben fahl - Mitternacht eben. Richtig unter geht die Sonne nicht. Es bleibt, wie auch schon die Nächte vorher, hell.
160kr, kein Strom.
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