Willkommen beim alltäglichen Wahnsinn einer Hausfrau.


Montag, 4. Juni 2012


Tag zwei. Büdelsdorf, Seebüll, Aabenraa.

Wir fahren weiter nach Seebüll. Dort ist das Museum von Emil Nolde. Wir lernen später, er war ein Däne und hieß schlicht und einfach Hansen. Weil es derer so viele gab, nannte er sich nach seinem dänischem Geburtsort, der nur einige Kilometer weiter liegt. Das Wetter ist grau, kalt und regnerisch, aber ein blauer Streifen am Horizont lässt mich hoffen. Wir finden endlich das Ensemble bestehend aus Entree/Restaurant, sehr neu und modern und dem eigentlichen Haus mit eigenwilligem Grundriss: Ein Rechteck mit zwei Dreiecken dran. Plötzlich kommt die Sonne raus und wir laufen in den Garten. Ich schaue Blumen und Häuschen und Menschen und denke: Die kenne ich doch?! Tatsächlich, es ist eine Kindergarten- und Schulmutter, die ich schon ganz lange nicht mehr gesehen hatte, nebst Mann. Die Freude ist groß, wir schauen den Garten und die Bilder, dann hocken wir uns ins Cafe und klönen. Nach einiger Zeit müssen sie
weiter, die Radeltour nach Niebüll nimmt 2 Stunden in Anspruch und die Herbergseltern machen nur von 6-7 Uhr Abendessen. Wir fahren an Nolde in Dänemark vorbei nach Aabenraa. Dort bleiben wir im Segelhafen am südlichen Ortseingang. 125 DK, Keine Ahnung, wieviel das ist. Aber ein Liter Diesel kostet 12,00 DK. Also kostet die Übernachtung 10 Liter, das wären in D rund 14€. Das Wetter ist bescheiden, es regnet, dann scheint kurz die Sonne, dann regnet es wieder. Gibt aber einen prima Regenbogen. Und Fotos.


Nolde-Haus

Nolde-Garten