Willkommen beim alltäglichen Wahnsinn einer Hausfrau.


Donnerstag, 7. Juni 2012



Tag fünf. Mandal, Lindesnes Fyr, Flekkefjord.

Um halb fünf fährt der erste LKW los. Um 7.00 folgt der nächste, danach der dritte. Um halb acht fangen die Pflasterarbeiten auf dem Gelände direkt neben uns an. Der tonnenschwere Rüttler erschüttert das ganze Auto, dauernd kreisen Fahrzeuge um uns rum, um 8.00 fahren alle Womos ohne Parkschein ab, als ich um halb neun mal gucke, ist es grau und keiner mehr da. Nur ein weiterer Deutscher trotzt allen Unbillen.
Ich will weg. Auch aus Kristiansand. Wir ent- und versorgen unsere verschiedenen Wasser an einer Tankstelle. Das ist kostenlos und ziemlich verbreitet. Man muss nur auf das WoMo-Entsorgungszeichen achten. Unser erstes Ziel heißt Mandal. Alte Holzkirche, 18hundertlangsam  neu errichtet. Es ist ein Dorf um Wasser herum angeordnet,
mit weißen Holzhäusern und einem großen Parkplatz in der Mitte, 18 kr die Stunde. Bei der Bank wechsel ich nur einen Schein, weil, fürs Tauschen wollen die sagenhafte 200 kr. (spare bank 1) Parkzeit 8-17, Stunde 18kr
Weiter geht es nach Lindesnes Fyr, einem Leuchtturm und das Millenium-Zeichen der Region. Neben dem modernen Kassen- und Souvenirhäuschen gibt es noch einen modernen Bau mit Cafe und großem Kinosaal über die Geschichte, im Wechsel auch auf Deutsch. (Wobei modern für Beton steht.) Oben auf dem Turm auf den Felsen ist es beeindruckend, vor allem beeindruckend stürmisch. Von hier, dem Südkapp, sind es nur noch schlappe 2518 km bis zum Nordkapp. Und zwar ohne Autobahn, dafür mit 2€ je Liter Diesel.
Wir fahren weiter nach Flekkefjord, auch einem Ort mit weißen Holzbauten. Dort stellen wir uns auf den öffentlichen Parkplatz, direkt am Wasser, die Sonne scheint, die Gärtnerin ist dick und aus Döbeln und in Norwegen glücklich mit ihrer Familie. Zurück will sie nicht: Die Leute sind so freundlich.
Flekkefjord 58°07`40",2 E 06°39`38" Parkzeit von 8-17, 11kr. Ich nehme 20kr.


Lindesnes Fyr

Flekkefjord