Willkommen beim alltäglichen Wahnsinn einer Hausfrau.


Montag, 18. Juni 2012

Tag sechzehn. Nigardsbreen, Ausläufer des Jostedalsbreen.

Es ist grau, es regnet leicht, wir sind unentschlossen, was tun? Schließlich entscheiden wir uns mit dem Rad zu einem anderen, einem weniger bekannten Gletscher zu fahren, der soll auch etwas näher sein. Kurz darauf jedoch stehen wir schon am Breheimsenteret, das letztes Jahr im Juli, vermutlich durch einen Blitzschlag verursacht, abgebrannt ist. Jetzt ist es nur noch ein Partyzelt mit Restauration und Toilettencontainer auf einer Baustelle, soll aber nächstes Jahr genauso wieder da stehen, wie es auf unzähligen Postkarten abgebildet ist. (Senter=Center) Vom Breheimsenteret geht eine mautpflichtige Straße zum Nigardsbreen, dem bekannten Gletscher. Nach ca 5km stehen wir an dem See, der dem Gletscher vorgelagert ist. Man kann ca 45 Minuten zu Fuß gehen, aber auch mit einem kleinen Boot über den See etwas näher ran fahren. 80kr für zwei Personen, hin und zurück, wir sind uns schnell einig. Von dort ist es immer noch ein Stück zu laufen, genauer: zu klettern, über die Endmoränen, bis fast an den Gletscher. Für das bisher beste Foto muss ich leider ein wenig näher ran, also, räusper, hinter die Absperrung.
Hat sich aber absolut gelohnt, trotz Regen ist das Foto gelungen. Es regnet immer mehr, auf dem Boot zurück fast schon in Strömen. Ab ins Senteret und Kaffee trinken. Danach mögen wir fast schon nicht mehr raus.
165kr CP, 35kr Strom, 80kr Boot, 75kr Kaffee, 70kr Wäschewaschen, 45kr Milch, Brötchen, Gurke, 120kr für 6 Dosen 3,65% Bier.
Jostedal Camping  61°37´53"  07°16´00"


Nigardsbreen
Nigardsbreen und ich