Willkommen beim alltäglichen Wahnsinn einer Hausfrau.


Dienstag, 24. Juni 2014

Tag fünfzehn. Vik.

Die Nacht war unruhig, es blies ein heftiger, böiger Wind. Wir standen zwar schon mit der Rückseite im Wind, es vibrierte und klapperte trotzdem ziemlich. Da die Sonne scheint, bleiben wir. Es ist ein Stückchen wilde Gegend. Wir machen einen Spaziergang um den Berg rum und schauen auf das weite Meer. Von hier bis Amerika nur noch drei Felsen mit drei Lampen. Als wir wiederkommen, stehen wir fast alleine und heute fahren auch alle immer weiter: Man kann durch einen Tunnel auf die andere Seite ans Meer fahren. Aber da kostet es Geld, ist voll und der Sonnenuntergang ist auch dort nicht zu sehen - zu wolkig. Also bleiben wir, abends gesellt sich noch Wilfried dazu, gemeinsam kokeln wir bei Sturm ein Lagerfeuer. Da sich zwei noch quer hinter uns stellen, fangen sie den Wind ein bisschen ab. Es ist dennoch saukalt. Arktisch eben.
Stellplatz, Bucht ist rechts.

Bucht.

Um den Berg herum. Links Meer, rechts Bucht.

Sonnenbad auf Lofotenart.